1. Mannschaft
Sparkassenvogtlandliga
Trainer: Enrico Perez | 01757731530 | [email protected]
Co-Trainer: Thomas Sesselmann
Mannschaftsleiter: Mario Glöß | 015204892750 | [email protected]
Mannschaftsleiter: David Kieselbach | 017623575651
Torwarttrainer: Michael Ott
Mannschaftsarzt: Dr. Norman Haßler
Trikotsponsor: Jürgen Bauer
Trainingszeiten: Dienstag und Donnerstag | 18:30 Uhr - 20:00 Uhr | Rasenplatz Ostvorstadt
Spielbericht - 1. Mannschaft
Vogtlandliga | Samstag, 15.11.2025 | 12. Spieltag
SSV Bad Brambach - 1. FC Wacker Plauen 1:0 (0:0)
Tor: Jens Degelmann (53./ET).
Zuschauer: 95
Schiedsrichterin: Louisa Freimuth
Spiel der verpassten Chancen
Um es vorweg zu nehmen - der 1.FC Wacker hat beim SSV Bad Brambach eine verdiente Niederlage einstecken müssen - verdient, weil die Bad Brambacher mehr investierten und ihr Tor bis zur 96.Spielminute bedingungslos verteidigten. Für Wacker war es dagegen ein Spiel der verpassten Chancen. Einerseits verpasste man die Chance sich weit von den Bad Brambachern in der Tabelle abzusetzen und sich im vorderen Tabellendrittel festzusetzen. Andererseits ließ man gerade im zweiten Durchgang zahlreiche Chancen liegen, um für ein besseres Resultat zu sorgen. Trotz der Niederlage machte unser Team kein schlechtes Spiel - dennoch fehlten ein paar Prozentpunkte auf allen Ebenen um zu punkten. Gerade bei Standardsituationen ließ man unnötig einiges liegen.
Die Hausherren fanden zunächst besser in die Partie - dabei profitierten die Bad Brambacher immer wieder von unnötigen Ballverlusten und Ungenauigkeiten im Spielaufbau. Die größte Chance hatte Sieber, dessen Distanzschuss aus der dritten Reihe nur knapp am verwaisten Tor vorbeiflog. Wacker fand nach 20 Minuten besser ins Spiel. Bis auf ein Lattenschuss des äußerst agilen Hohmuth verpufften die meisten Chancen allerdings spätestens in der Gefahrenzone. Folglich ging es mit einem gerechten 0:0 in die Kabinen. Wacker nahm sich in der Pause vor, mehr zu investieren und wurde dafür prompt bestraft. Nach eigenem Eckstoß, bei dem man den Abschluss nicht suchte, lief man plötzlich in Unterzahl in einen Konter. Die Bad Brambacher liefen im 2:1 auf Keeper Gebhardt zu, vertändelten fast noch den Ball und die Rettungsaktion von Degelmann landete im eigenen Tor. Der Führungstreffer spielte den resolut, aber fair verteidigenden Brambachern natürlich in die Karten. Wacker dagegen blieb weiterhin zu lethargisch im Offensivspiel. Dennoch kam man zu einigen Gelegenheiten. Zunächst scheiterte Heintze aus Nahdistanz per Kopf am Schlussmann der Heimelf. Erst in der Schlussviertelstunde zwang man den Gegner enorm in die Defensive. Hellmich und Heintze hatten zwei weitere Male gute Gelegenheiten zum Ausgleich, scheiterten jedoch am starken Torwart der Gäste. Wie im gesamten Spiel fehlte es einfach an der nötigen Konsequenz im Spiel. Nach 96 Spielminuten pfiff die souveräne Schiedsrichterin die Partie ab.
Fazit: Chance verpasst - verdiente Niederlage. Um gegen kampfstarke Mannschaften wie Bad Brambach bestehen zu können, braucht es einfach mehr Klarheit und Konsequenz im Spiel. Der Dank geht an rund 30 mitgereiste Anhänger, welche die weite Reise nach Bad Brambach antraten.
Chance zur Wiedergutmachung besteht bereits in der kommenden Woche - auf eigenem Platz empfängt man das Überraschungsteam aus Ellefeld. Die Ellefelder rangieren auf Platz zwei der Tabelle. Die zweitbeste Offensive der Liga wird sicherlich ein Prüfstein für unsere Elf - wir sind gespannt auf die Reaktion der Mannschaft. Wir sehen uns am Samstag, 14:00 Uhr in der Ostvorstadt.
(as)
Spielbericht - 1. Mannschaft
Samstag, 8. November 2025 | 11. Spieltag | Vogtlandliga
1.FC Wacker Plauen - FSV Treuen 2:2 (1:2)
Tore: 0:1 Jonas Unger (11.), 1:1 Sebastian Heintze (19.), 1:2 André Herold (28.), 2:2 Jens Degelmann (77.)
Schiedsrichter: Axel Reinhold
Zuschauer: 190
Besondere Vorkommnisse: Gebhardt hält Foulelfmeter von Moritz Seidel (85.).
Wacker erkämpft sich einen Punkt gegen den Favoriten
Der 1.FC Wacker Plauen konnte sich dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung gegen den Favoriten aus Treuen einen Punkt ergattern. Die 190 Zuschauer bekamen ein intensives, faires und gutklassiges Spiel geboten. Taktisch gut eingestellt, wollte die Heimelf die spielstarken Treuener früh unter Druck setzen, um sie zu Ballverlusten zu zwingen. Dies gelang in der Anfangsphase eindrucksvoll. Hanslik und Hommel setzten die ersten Offensivaktionen in der Partie, ohne jedoch für große Gefahr zu sorgen. Gleich die erste Chance der Gäste führte zum Gegentreffer. Wacker klärte zu kurz genau in die Füße von Jonas Unger, der mit ein wenig Glück für Führung traf. Die Führung sollte jedoch nicht lange Bestand haben. Unter Mithilfe von Gäste-Keeper Gröller erzielte Torjäger Heintze aus äußerst spitzem Winkel zum Ausgleich. Es entwickelte sich weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe. Einen Fehler im Spielaufbau konnten die Wackeraner nur durch ein Foulspiel an der Straumgrenze ausbügeln. Lautsprecher und Kapitän André Herold verwandelte diesen perfekt im rechten oberen Knick - ein Treffer den man in dieser Liga sicher nur selten zu sehen bekommt. Kurz vor der Pause lag der Ball erneut im Tor der Wackeraner - der Treffer fiel jedoch aus einer deutlichen Abseitsstellung. Dennoch hatte Wacker-Schlussmann Gebhardt Glück, dass sein hartes Einsteigen nicht mit dem gelben Karton bestraft wurde.
Auch nach der Pause veränderte sich nicht viel am Spielgeschehen. Treuen biss sich immer wieder die Zähne an der starken Wacker-Defensive aus. Wacker wartete weiterhin geduldig auf die Chancen zum Ausgleich. Zwischenzeitlich holte Gebhardt erneut einen Treuener Angreifer außerhalb des Strafraums von den Beinen - diesmal sah er den gelben Karton - der Standard blieb jedoch ungenutzt. Auf der Gegenseite jubelten dann die Gastgeber - nach einem Eckstoß und viel Durcheinander lag der Ball plötzlich im Netz der Gäste - Degelmann wurde als Torschütze notiert - vielleicht war es aber auch ein Eigentor vom Treuener Schlussmann?
Die Gäste setzten nun wieder auf die offensive Karte - Wacker blieb dennoch bei Kontern gefährlich. Kurz vor Spielende erhielten die Gäste einen umstrittenen Strafstoß. Die Diskussionen konnte man sich nach Spielende jedoch sparen - Gebhardt parierte gegen Moritz Seidel und sicherte damit den Punktgewinn. Natürlich überwog bei unserem Team die Freude über den Punktgewinn - tolle Teamleistung.
Kommenden Samstag gastiert man beim SSV Bad Brambach. Beim Aufsteiger wartet sicherlich eine gänzlich andere Aufgabe auf unsere Mannschaft. Mit einer nur annähernd ähnlichen disziplinierten und kämpferischen Leistung wird man aber auch die unangenehme Auswärtsaufgabe meistern können. Anstoß ist kommenden Samstag,14:00 Uhr in Bad Brambach.
(as)
Spielbericht - 1. Mannschaft
Samstag, 25. Oktober 2025 | 10. Spieltag | Vogtlandliga
1. FC Wacker Plauen – VfB Lengenfeld 1908 e.V. 3:2 (2:1)
Tore: 1:0 Colin Hofmann (16.), 2:0 Christian Schneider (21.), 2:1 Vinzenz Stoppok (35.), 2:2 Tim Sobotzki (87.), 3:2 Sebastian Heintze (90.+5/FE)
Gelb-Rote Karte: Martin Mothes (88./Meckern/Foulspiel)
Schiedsrichter: Steve Birkhold
Zuschauer: 100
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„Verdienter Duselsieg“
Es gibt Spiele, die sind äußerst schwer zu beschreiben – das Heimspiel des 1. FC Wacker Plauen gegen Lengenfeld war so eines. Angesichts der klar verteilten Spielanteile war es am Ende ein verdienter Heimerfolg für unsere Elf – doch wenn man in der 95. Spielminute per Foulelfmeter gewinnt, muss man auch von einem glücklichen Sieg sprechen.
Die Gäste aus Lengenfeld fanden in der Anfangsphase zunächst besser in die Partie. Dabei sprang auch ein durchaus gefährlicher Abschluss heraus – das war’s dann aber auch schon mit den Lengenfelder Offensivaktionen. Wacker kam nach einer Viertelstunde immer besser in Schwung. Per direktem Eckball sorgte der junge Hofmann für die Führung. Danach spielte Wacker wohl eines der besten Spiele in dieser Saison gegen äußerst passive Gäste. Die Folge: ein wunderschön herausgespieltes Tor zum 2:0. Nach der Flanke von Degelmann köpfte Schneider mustergültig ein. Wacker blieb weiter dran und verpasste es, die drückende Überlegenheit zu belohnen.
Aus dem Nichts fiel dann der Lengenfelder Anschlusstreffer – bei einem Eckball ließ man den Rückraum sträflich frei, und Stoppok bestrafte dies mit einem perfekten Abschluss ins Eck. Wacker zeigte sich davon allerdings wenig geschockt und spielte weiter engagiert nach vorn.
Auch nach der Pause blieb Lengenfeld weiterhin sehr destruktiv. Von Minute zu Minute wurden aber auch unsere Wackeraner immer passiver. So entwickelte sich eine äußerst unattraktive Partie mit wenigen Höhepunkten. Wacker hatte zwar zunächst das Geschehen weiter im Griff, doch in der Offensive fehlten Zielstrebigkeit und Genauigkeit, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Damit brachte man die Gäste wieder ins Spiel.
Zunächst scheiterten diese bei einem abgefälschten Versuch am Querbalken, ehe der eingewechselte Sobotzki mit einem sehenswerten Freistoß für den Ausgleich sorgte (87.) – irgendwie hatte sich das bereits angedeutet. Damit war Wacker plötzlich wieder wach. Quasi im Gegenzug sah Mothes nach einem Foulspiel die Ampelkarte. Die Wackeraner wollten nun den Sieg und wurden von den Gästen nach einem ungestümen Foulspiel im Strafraum dazu eingeladen. Sebastian Heintze verwandelte wie gewohnt sicher zum 3:2 – wenige Sekunden später ertönte der Abpfiff.
Fazit: Aufgrund der deutlich größeren Spielanteile war der Sieg sicherlich nicht unverdient. Dennoch ließ man im zweiten Durchgang durch die eigene Passivität den Gegner völlig unnötig wieder ins Spiel kommen.
Mit nun 18 Punkten nach 10 Spieltagen kann man dennoch sehr stolz auf die Leistungen und Ergebnisse der Mannschaft sein. Nun konnte sich das Team eine Woche erholen, bevor man am 8. November mit dem FSV Treuen ein Spitzenteam der Vogtlandliga empfängt. Gegen den FSV braucht es sicher eine über die gesamte Spielzeit engagierte und konzentrierte Leistung, um die Punkte zu behalten.
(as)
Foto: fubafx_photography_
Spielbericht - 1. Mannschaft
Samstag, 18. Oktober 2025 | 9. Spieltag | Vogtlandliga
SG Rotschau – 1. FC Wacker Plauen 2:2 (2:0)
Wacker: Gebhardt, Reyer (46. Hommel), Walther, Fritzsche, Hanslik (69. Ott), Dörschel, Fischer, Schneider (72. Hofmann), Hohmuth, Heintze, Herzog
Schiedsrichter: Torsten Künzel, Mirko Modes, André Lupprian
Tore: 1:0, 2:0 Hartwig (2. + 9.), 1:2 Heintze (56., Foulelfmeter), 2:2 Ott (90.+2)
Besondere Vorkommnisse:
88. Minute – Gelb-Rote Karte: Franz Hohmuth
Zuschauer: 40
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Ott rettet wichtigen Auswärtspunkt bei robusten Rotschauern
Am Samstag reisten die Wackeraner zum Tabellenletzten, der SG Rotschau. Drei Punkte sollten her – am Ende darf man froh sein, überhaupt noch einen Zähler mit in die Ostvorstadt genommen zu haben.
Doch der Start verlief denkbar ungünstig: Nach nur neun Minuten führte Rotschau bereits mit 2:0. Beide Treffer erzielte Bruno Hartwig nach schwachem Defensivverhalten der Wacker-Elf. Die Gastgeber zogen sich danach tief zurück und setzten auf vereinzelte Nadelstiche durch Konter und Standardsituationen. Wacker fand kaum ins Spiel – die harte, körperbetonte Spielweise der Rotschauer lag den Plauenern überhaupt nicht. Mit etwas mehr Präzision im Abschluss hätte die Heimmannschaft die Führung sogar noch ausbauen können. Eine erste Halbzeit zum Vergessen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte Wacker eine Reaktion und übernahm zunehmend die Kontrolle. Gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Gastgeber biss man sich jedoch lange die Zähne aus. In der 56. Minute verwandelte Heintze einen fälligen Foulelfmeter sicher zum 1:2-Anschlusstreffer. Wacker drängte weiter, hatte aber Glück, dass Rotschau zwei gute Kopfballchancen direkt in die Arme von Torwart Gebhardt setzte.
In der 88. Minute musste Franz Hohmuth nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz – eine von mehreren umstrittenen Entscheidungen, die für Stirnrunzeln beim Wacker-Anhang sorgten. Dennoch war die Schiedsrichterleistung nicht der Grund für den durchwachsenen Auftritt der Gäste.
In der Nachspielzeit kam der eingewechselte Ott zu seinem Premierentreffer in der Vogtlandliga: Einen eigentlich harmlosen, weiten Ball ließ der Rotschauer Keeper fallen, und der junge Stürmer schaltete am schnellsten – 2:2!
Die letzte Szene gehörte erneut Wacker: Herzog brachte den Ball von rechts scharf vors Tor, doch Fritzsche konnte ihn nicht entscheidend aufs Tor bringen und verpasste damit knapp den Lucky Punch – der allerdings wohl auch des Guten zu viel gewesen wäre.
Am Ende rettet sich Wacker in letzter Minute zu einem Punkt bei tapfer kämpfenden Rotschauern. In der kommenden Woche empfängt man den VfB Lengenfeld und muss sich deutlich steigern, um wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren.
(swag)
Spielbericht - 1. Mannschaft
Samstag, 11. Oktober 2025 | 8. Spieltag | Vogtlandliga
1. FC Wacker Plauen – BC Erlbach 0:1 (0:0)
Wacker: Gebhardt, Reyer, Walther (78. Kölbel), Fritzsche, Fischer, Dörschel, Hommel, Hohmuth, Heintze, Steinkampf (88. Mamai), Hofmann (76. Knoll)
Schiedsrichter: Nico Gruber – Johannes Schürer, Patrick Herold
Tor: 0:1 Wild (53.)
Zuschauer: 67
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BC Erlbach beendet Erfolgsserie der Wackeraner
Nach sechs Spielen ohne Niederlage in der Vogtlandliga mussten sich unsere Ostvorstädter an einem verregneten Herbstnachmittag dem Spitzenreiter aus Erlbach verdient geschlagen geben.
Die 67 Zuschauer sahen ein ereignisarmes Spiel. Im ersten Durchgang gab es lediglich drei Torabschlüsse. Einen Versuch von Danis parierte Gebhardt überragend. Nach dem Seitenwechsel stand der Wacker-Keeper erneut im Mittelpunkt: In einer unglücklichen Aktion servierte er Gästestürmer Wild den Führungstreffer praktisch auf dem Silbertablett – 0:1 aus Sicht der Hausherren.
Nur fünf Minuten später entschied Schiedsrichter Gruber berechtigterweise auf Foulelfmeter. Gebhardt machte seinen Fehler wieder gut und parierte den Schuss aus elf Metern, hielt damit seine Mannschaft im Spiel. Eine nennenswerte Torchance sollte es an diesem Tag allerdings nicht mehr geben.
Wacker verlor letztlich verdient gegen den BCE, da es in den entscheidenden Momenten an Konzentration und Durchschlagskraft fehlte. Am kommenden Samstag geht es zur SG Rotschau – dort will man wieder drei Punkte mit in die Ostvorstadt bringen.
(swag)
Foto: Karsten Repert
Spielbericht - 1. Mannschaft
Sonntag, 28. September 2025 | 7. Spieltag | Vogtlandliga
1. FC Rodewisch - 1. FC Wacker Plauen 1:2 (0:0)
Wacker: Gebhardt - Reyer, Fritzsche, Dörschel (90.+3 Berger), Herzog - Hofmann (81. Mamai), Fischer, Steinkampf - Schneider (72.Ott), Heintze (85. Otto), Hanslik (69. Hommel)
Schiedsrichter: Patrick Küfner, Manfred Jahn, Lutz Gutjahr
Tore: 1:0 Gläser (47.), 1:1 Schneider (48.), 1:2 Heintze (56.)
Zuschauer: 169
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Tolle kämpferische Leistung wird mit Auswärtssieg belohnt
Am vergangenen Sonntag traf unsere 1. Mannschaft auf den 1. FC Rodewisch. Nach einem schwachen Saisonstart präsentierten sich die Rodewischer zuletzt deutlich verbessert. Für die Wackeraner war die Auswärtsaufgabe in Rodewisch schon immer eine undankbare. Umso größer war der Wille, diesmal unbedingt zu gewinnen.
Coach Enrico Perez nahm drei Änderungen in der Startaufstellung vor. Torwart Kevin Gebhardt stand nach langer Verletzungspause erstmals wieder im Kasten. Für Walther und Hohmuth rückten Herzog und Hofmann in die Anfangself. In der ersten Halbzeit sahen die 169 Zuschauer ein insgesamt ereignisarmes Spiel auf der Rodewischer Schlossinsel. Zunächst hatten die Wackeraner mehr Spielkontrolle und kamen durch Antonio Hanslik zu zwei Torchancen. Danach steigerte sich die Heimelf und erarbeitete sich durch Kühnel und Samolewicz ebenfalls Gelegenheiten. Da jedoch keine der Chancen zwingend genug war, ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Einige Zuschauer waren noch beim Pausenimbiss, da klingelte es bereits auf beiden Seiten. Nach einem Ballverlust schalteten die Hausherren über Samolewicz schnell um, und Gläser verwandelte die Hereingabe zum 1:0. Nur kurz darauf gelang den Ostvorstädtern der Ausgleich: Christian Schneider traf mit einem Abschluss aus halbrechter Position. In der 56. Minute gingen die Wackeraner dann per Strafstoß in Führung. Top-Torjäger Sebastian Heintze erzielte seinen achten Saisontreffer und steht damit an der Spitze der Torschützenliste der Vogtlandliga. Möglich machte dies erneut Antonio Hanslik, der den Elfmeter herausgeholt hatte.
Der weitere Spielverlauf ist schnell erzählt: Gebhardt parierte einmal stark im Eins-gegen-Eins. Ein sehenswerter Freistoß von Gästestürmer Remter hätte den Ausgleich verdient gehabt, doch der Ball sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld. Weitere klare Chancen gab es auf beiden Seiten kaum. Nach 94 Minuten pfiff der souveräne Schiedsrichter Patrick Küfner die durchweg faire Vogtlandliga-Partie ab.
Die Wackeraner durften sich dank der besseren Effizienz über den ersten Auswärtssieg in Rodewisch seit mindestens 2020 freuen. Mit 14 Punkten aus 7 Spielen hat die Mannschaft einen starken Saisonstart hingelegt und will diesen Schwung ins Pokalwochenende mitnehmen. In der zweiten Hauptrunde des Sternquell-Vogtlandpokals trifft man am Samstag auf den direkten Tabellennachbarn, den Reichenbacher FC II. Am 1. Spieltag kassierte man die bisher einzige Niederlage gegen die Elf vom Wasserturm. In der Plauener Ostvorstadt möchte sich das Team ab 15 Uhr dafür revanchieren.
(swag)
Spielbericht - 1. Mannschaft
Samstag, 20. September 2025 | 6. Spieltag | Vogtlandliga
1.FC Wacker Plauen - SpVgg Grünbach-Falkenstein 3:2 (1:2)
Wacker: Löffler - Walther (71. Hellmich), Dörschel, Fritzsche, Reyer - Steinkampf, Fischer - Hohmuth (80. Berger), Heintze (90. Hofmann), Hanslik (58. Hommel) - Schneider (78. Ott).
Schiedsrichter: Sebastian Fischer
Tore: 1:0 Heintze (27.), 1:1 Nerad (23.), 1:2 Dick (30.), 2:2 Heintze (67.), 3:2 Fischer (73.).
Zuschauer: 99
Sie haben aus dem 1:2-Pausenrückstand noch drei wichtige Punkte gemacht. Mit einem Traumtor schoss Nils Fischer die Wacker zum 3:2-Sieg gegen Grünbach-Falkenstein. Doch bis zu diesem "Dreier" war es ein anstrengender Weg. Wacker erzwang zunächst das Spielglück. Wuchtig starteten die Platzherren. Nach der ersten Ecke - getreten von Christian Schneider - köpfte Sebastian Heintze zum 1:0 ein. Grünbach-Falkenstein antwortete. Dustin Dick traf den linken Wackerpfosten. Das war noch Glück für Wacker. Jaroslav Nerad traf dann per Fernschuss für die Gäste zum 1:1-Ausgleich. Grünbach-Falkenstein wollte mehr: Dustin Dick wendete das Blatt vorübergehen. Wacker kam mit Wut im Bauch aus der Kabine. Die Gäste waren in Durchgang eins das bessere Team. Das sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern. Zunächst fehlte noch die Präzision in der Wackeroffensive. Dann aber setzte sich Lucas Walther am rechten Flügel unwiderstehlich durch und bediente aus vollem Lauf Mitspieler Sebastian Heintze, der mit seinem siebenten Saisontreffer den 2:2-Ausgleich markierte. Die Ostvorstädter liefen nun endlich wieder heiß. Mit einem zielgenauen Kunststoß versenkte Nils Fischer wenig später das Streitobjekt aus 22 Metern zur 3:2-Führung. Der Vorsprung hing bis zum Schluss am seidenen Faden. Doch die Wackeraner brachten den dritten Heimsieg in Folge ins Ziel.
Kommenden Sonntag fährt das Team von Trainer Enrico Perez zum 1. FC Rodewisch. Der FCR startete zunächst mit zwei Niederlagen und 0:6 Toren ganz schlecht. Doch dann verbuchten die Göltzschtaler sieben Punkte aus drei Spielen. Wacker blieb im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Die Serie soll in Rodewisch ausgebaut werden. Im nächsten Heimspiel empfängt Wacker am 4. Oktober (15 Uhr) im Sternquell-Vogtlandpokal den Reichenbacher FC II.
Text: Karsten Repert
Foto: @louma_pictures
Spielbericht - 1. Mannschaft
Sonntag, 14. September 2025 | 5. Spieltag | Vogtlandliga
FC Werda 1921 e.V. - 1.FC Wacker Plauen 2:2 (1:2)
Tore: 1:0 Karel Fassel (2.), 1:1 Sebastian Heintze (27.), 1:2 Christian Schneider (34.), 2:2 Jesse Rittrich (90.+3).
Schiedsrichter: Lasse Müller (Neustadt)
Zuschauer: 113
Wacker: Löffler - Reyer, Walther, Fritzsche, Hanslik (85. Ott), Fischer/V, C. Schneider (68. Berger), Hohmuth (90. Perez), Heintze, Hellmich/V, Herzog.
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Bitter - aber gerecht!!!
Der 1.FC Wacker Plauen hat beim spielstarken FC Werda durch ein 2:2 Unentschieden zumindest einen Punkt mitnehmen können. Gemischte Gefühle herrschten nach dem Spiel - einerseits ärgerte man sich über den Ausgleichstreffer der Hausherren in der Nachspielzeit - andererseits musste man anerkennen, dass dieser Treffer aufgrund der drückenden Überlegenheit der Werdaer auch absolut verdient war.
Im ersten Durchgang boten beide Teams den 113 Zuschauern ein tolles Duell auf Augenhöhe mit viel Tempo und einigen Chancen. Den besseren Start erwischten die Werdaer. Durch das frühe Pressing zwang man Wacker zu einigen Fehlabspielen in der Anfangsviertelstunde - gleich die erste Chance wurde bestraft. Ruben Rittrich legte mustergültig für Fassel auf, der sich die Chance aus Nahdistanz nicht nehmen lief. Unsere Elf brauchte eine Viertelstunde um sich vom Druck zu befreien. Dies zeigte in den folgenden 30 Minuten eindrucksvoll. Nach dem Schneider noch am Pfosten scheiterte, konnte Heintze per Foulelfmeter ausgleichen. Zuvor wurde Hohmuth vom Werdaer Schlussmann von den Beinen geholt. Wacker blieb nun dran - Schneider profitierte von einer zu kurzen Abwehr und schoss das Leder sehenswert per Volley in die Maschen. Wacker blieb weiter dran und hätte bis zum Pausenpfiff durchaus noch erhöhen können. Hohmuth verpasste sowohl per Fuß als auch per Kopf die Chance auf den dritten Treffer.
Nach der Pause änderte sich nicht nur das Wetter, sondern auch der Spielverlauf. Werda drückte sofort aufs Gaspedal und schnürte Wacker in deren Hälfte ein. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der hohe Druck der Platzherren belohnt werden sollte. Doch Wacker stemmte sich mit viel Kampf, zahlreichen Abwehrbeinen und einem starken Schlussmann Löffler gegen den Ausgleichstreffer. Unsere Elf konnte diese Druckphase überstehen und sich nach rund 15 Minuten wieder etwas freischwimmen. Große Chancen blieben allerdings Mangelware - die sich bietenden Räume in der Offensive konnte man zu selten nutzen. Die größte Chance hatte der eingewechselte Berger, der die Eingabe von Hanslik nur um Zentimeter verpasste. Werda setzte in den Schlussminuten alles auf eine Karte und wurde dafür belohnt. Nach zwei Großchancen bewahrte Jesse Rittrich die Gastgeber vor der Niederlage. Aufgrund der zahlreichen Chancen ging die Punkteteilung am Ende auch in Ordnung. Nicht vergessen wollen wir auch die gute Leistung des Schiedsrichtertrios. Lasse Müller ließ auf beiden Seiten viel laufen und hatte somit seinen Anteil an einem attraktivem Spiel.
Was bleibt? Wacker hat trotz schmaler Personaldecke einem Spitzenteam der Vogtlandliga absolut Paroli bieten können. Vor allem im ersten Durchgang hat man es wohl verpasst den ein oder anderen Treffer mehr zu erzielen. Doch bleiben wir positiv - Wacker hat in den bisherigen fünf Partien immer soliden und engagierten Fußball gezeigt. Die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg und spielt phasenweise richtig tollen Fußball. Mit diesem Engagement wird man auch weiterhin regelmäßig punkten. Am kommenden Samstag (15:00 Uhr) empfangen wir mit Grünbach-Falkenstein einen ähnlich spielstarken Gegner. Auch hier darf man sich auf ein attraktives Spiel freuen.
Text: Andreas Seidel
Foto: @fubafx_photograhy_
Spielbericht - 1. Mannschaft
Samstag, 06.09.2025 | Vogtlandliga | 4. Spieltag
1. FC Wacker Plauen - FC Fortuna 91 Plauen 3:2 (2:0)
Die Wacker ist gut drauf im Moment. Trotz gewichtiger Ausfälle feierte die "Ost" einen knappen, aber verdienten Derbysieg. Gleichwohl bleibt anzumerken, dass die Chrieschwitzer zweimal Aluminium trafen und so das entsprechende Spielglück auf die Seite der Gastgeber fiel. Prinzipiell aber bleibt festzuhalten, dass Wacker im ersten Abschnitt die bessere Leistung auf den Platz brachte. Maximilian Jarocki (20.) verpasste die Wacker-Führung noch. Doch dann trafen Fabian Fritzsche (27.) und Franz Hohmuth (32.) binnen fünf Minuten. Mit dem 2:0 im Rücken fühlte sich der Gastgeber danach vielleicht ein wenig zu sicher. Nach dem Seitenwechsel erkämpfte sich die Fortuna mehr und mehr Spielanteile zurück. Das hinderte aber den starken Franz Hohmuth (67.) nicht, mit dem 3:0 die vermeintliche Vorentscheidung zu erzwingen. Als Wacker unkonzentriert wirkt, schlug Fortuna zu. Nach dem Tor der Chrieschwitzer zum 3:1 wurde es etwas hektischer. Zwar verteidigten die Ostvorstädter den Vorsprung bis in die Schlussphase hinein. Doch das geschah jetzt längst nicht mehr so souverän wie in den Spielphasen zuvor. Folgerichtig erzwang Fortuna den dann auch verdienten 3:2-Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es aus Gästesicht jedoch nicht. Wacker brachte den Vorsprung über die Zeit und holte im zweiten Heimspiel den zweiten Sieg. Das von Jens Degelmann und Markus Schneider betreute Team überzeugte zur Freude von Trainer Enrico Perez (gesperrt).
In eigener Sache: Die 1. Mannschaft bedankt sich für die Unterstützung bei den Zuschauern. Ein besonderes Dankeschön geht heute an das ehrenamtliche Gastroteam, welches zu den Heimspielen die Besucher toll versorgt und im Wacker-Biergarten für Geselligkeit sorgt. Durch diesen Gastronomiebetrieb lebt der Verein und macht unseren Sport so liebenswert. Sternquell-Geschäftsführer Jan Gerbeth: "Als Heimatbrauerei sind wir sehr stolz darauf, dass wir in der Ostvorstadt einen Partner haben, mit dem wir seit Jahrzehnten ein Team bilden dürfen. So etwas hängt aber immer an Menschen, die bereit sind, sich für andere zu engagieren. Bei Wacker wachsen diese Helfer über Generationen hinweg immer wieder nach. Das ist wirklich bemerkenswert." Der Dank aller Gäste geht an Gastro-Chef Wolfgang Dörschel und alle Mithelfenden.
Statistik:
Wacker: Löffler - Reyer, Herzog, Fritzsche, Berger - Hanslik (79. Kölbel), Steinkampf, Heintze (90.+2 Wagner), Hohmuth (83. Hofmann) - Schneider (66. Ott), Jarocki (46. Knoll)
Schiedsrichter: Jens Strobel
Torfolge: 1:0 Fritzsche (27.), 2:0/3:0 Hohmuth (32./67.), 3:1 Naemt (73.), 3:2 Kaiser (88.)
Zuschauer: 160 (kare)
Text und Foto: Karsten Repert
Spielbericht - 1. Mannschaft
Samstag, 30.08.2025 | Vogtlandliga | 3. Spieltag
SV Concordia Plauen - 1. FC Wacker Plauen 3:3 (2:1)
Das Plauener Stadtderby zwischen dem SV Concordia und dem 1. FC Wacker endete 3:3-Unentschieden. In der Nachspielzeit gelang dem Wackeraner Sebastian Heintze der umjubelte 3:3-Ausgleich. Zuvor erlebten die 163 Zuschauer ein ziemlich turbulentes Spiel. Es gab insgesamt fünf Platzverweise.
Wacker ging durch ein tolles Tor von Nils Fischer in Führung. Er traf in den rechten Winkel. Nach einem Einwurf und einer Kopfballverlängerung köpfte der Concorde Bernard Orlando zum 1:1-Ausgleich ein. Bitter für Wacker: Lucas Walther (37.) scheitert mit einem 30-Meter-Flugball an Felix Schmidt im Concordia-Tor. Der Keeper lenkt den Ball zur Ecke. Diese Ecke schlägt Niklas Steinkampf an die Querlatte. Und im Gegenzug trifft Adriel Efome nach einer überragende Einzelaktion zum 2:1 für die Südvorstädter. Der Ball schlägt im rechten Eck ein und ist unhaltbar.
Doch die Wacker wirkt in dieser noch jungen Saison mannschaftlich stabil. Kein Vergleich zur 1:5-Derby-Niederlage im Frühjahr. Nach einer Flanke von Lenny Hommel traf Sebastian Heintze per Kopf zum 2:2-Ausgleich. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Die Gastgeber schlugen schnell zurück. Nach einer Ecke köpfte Devalois Arnaud für Concordia ein zum 3:2. Doch der bereits verwarnte Torschütze wirbelte sein Trikot mit der Rückennummer 23 durch durch die Luft und warf es ins Publikum. Nach der folgerichtigen Ampelkarte ging es für Concordia mit neun Feldspielern weiter.
Bis zu dieser 68. Minute sahen die 163 Zuschauer ein "normales" Derby. Natürlich ging es zur Sache. "Aber alle Aktionen auf beiden Seiten hielten sich im Rahmen", schätzt Concordia-Chef Christian Glück ein. In den Schlussminuten eskalierte das Derby, welches es seit 114 Jahren gibt. In Unterzahl verteidigte Concordia fortan den knappen Vorsprung. Wacker rannte unterdessen an und wollte den Ausgleich. Zweikampfhärte und Fouls auf beiden Seiten nahmen zu. Es gab viele Freistöße. Bis zur 85. Minute.
Erster richtig großer Aufreger: Vor einer Ecke gerieten beide Teams im Concordia-Strafraum aneinander. Es gab einen Ellenbogencheck. Gelb-Rot gegen Concordia. Auch ein Wackerspieler sieht Gelb-Rot. Viel Geschrei und Rudelbildung. Die Schiedsrichter wussten gar nicht mehr, wo sie hinsehen sollten. In diesem Trubel kam es zu Verwechslungen. Die Fehlentscheidungen wiederum brachten beide Mannschaften noch zusätzlich auf die Palme. Jetzt wurde es richtig turbulent.
In der Nachspielzeit dann der Eklat. Unmittelbar vor beiden Auswechselbänken eskalierte nach drei Fouls binnen zwei Sekunden die Situation. Jeweils ein Concordia- und ein Wacker-Spieler blieben verletzt liegen. Auf dem Rasen kam es zum Gerangel. Mehrere Ordner wurden benötigt, um die Situation zu beruhigen. Es gab wieder zwei Rote Karten, jeweils eine für beide Teams. Der verletzte Concordia-Spieler benötigte medizinische Hilfe. Ein Rettungswagen wurde gerufen. Nach acht Minuten Unterbrechung ging es weiter mit Fußball. Wacker kam mit dem Schlusspfiff zum 3:3-Ausgleich. Nach dem Ende des Derbys beruhigten sich beidseitig die Gemüter nur langsam.
Zehn Minuten nach dem Abpfiff flog der Notarzt ein. "Christoph 46" landete mitten auf dem Concordia-Sportplatz. Was spektakulär und dramatisch klingt, ist jedoch heutzutage relativ normal. Platzwart Mario Kammler berichtet: "Das hier ist bereits die dritte Landung eines Helikopters in den letzten Jahren. Zuvor gab es zwei Notfälle in der Gartenanlage." Die herbeigerufen Sanitäter und der fliegende Notarzt behandelten den an der Hüfte verletzten Concordia-Spieler. Er wurde ins Helios Vogtland-Klinikum gefahren, während der Notarzt mit dem Hubschrauber zurückgeflogen wurde. Zeitgleich war auch die Polizei auf dem Gelände eingetroffen. "Wenn Fußball ist, kommen wir lieber mit ein paar Leuten mehr", stellte einer der Polizisten klar. Der Mannschaftsbus rückte schnell wieder ab. Die Vertreter beider Vereine hatten inzwischen für Ruhe und Frieden gesorgt.
Das Fazit: Wenn zu viel Adrenalin auf dem Fußballplatz ist, wird aus der Übermotivation schnell Aggression. Beide Seiten waren sich nach diesem Ereignis einig: "Das müssen unsere Vereine beim nächsten Mal besser machen", so die Einschätzung der anwesenden Wacker- und Concordia-Vorstände. Dem verletzten Concordia-Spieler wünschte der 1. FC Wacker gute Besserung, als der Krankenwagen startete.
Information zur Statistik: Da im Trubel auf dem Rasen auch die Schiedsrichter überfordert schienen, kam es durch Verwechslungen zu fehlerhaften Platzverweisen. Dies betraf beide Mannschaften. Deshalb veröffentlichen wir die Namen nicht, da die betroffenen Spieler verwechselt wurden.
Statistik:
Wacker: Löffler - Walther (82. Hellmich), Dörschel (90. Ott), Fritzsche, Berger (46. Hohmuth) - Hommel, Steinkampf (58. Herzog), Fischer, Heintze - Schneider (73. Hanslik), Jarocki.
Schiedsrichter: Thomas Wilhelm
Platzverweise: Concordia 1x Rot, 2x Gelb-Rot - Wacker 1x Rot, 1x Gelb-Rot
Torfolge: 0:1 Fischer (18.), 1:1 Orlando (27.), 2:1 Efome (39.), 2:2 Heintze (60.), 3:2 Devalois Arnaud (67.), 3:3 Heintze (90.+8)
Zuschauer: 163 (kare)
Spielbericht - 1. Mannschaft
Samstag, 23.08.2025 | Vogtlandliga | 2. Spieltag
1. FC Wacker Plauen - SV 08 Wildenau 5:2 (3:0)
So diszipliniert hat man die Wacker lange nicht gesehen. Gegen den Aufsteiger aus Wildenau überzeugten alle eigesetzten Akteure. "Vor allem die ersten 45 Minuten sollten wir gut in Erinnerung behalten", hofft Wacker-Coach Enrico Perez auf weitere Leistungen dieser Art. Die Gäste reisten nach zwei Aufstiegen in Folge und einem 4:0-Auftaktsieg gegen Rotschau mit viel Euphorie an. Und die Wacker war vor zwei Jahren im Pokal gegen Wildenau ausgeschieden. Mit Demut und einem offensiven Abwehrverband starteten die Spitzenstädter. Aus dieser Zurückhaltung heraus eroberte der Gastgeber schnell die Spielanteile. Die Gäste wurden im Vorwärtsgang gestresst. Ohne große Worte ließ man nach einer kurzen Abtastphase taten folgen. Christian Schneider (11.) ballerte an den Pfosten. Drei Minuten später köpfte Fabian Fritzsche eine Freistoßflanke von Alexander Herzog zur Wacker-Führung ein.
Sieben Torabschlüsse und 5:0 Ecken standen zu Buche, als erneut die Tormusik erklang. Lenny Hommel trat einen Eckstoß, Sebastian Heintze legte ab und Nils Fischer war zur Stelle. "Wichtig war, dass wir auch nach dem 2:0 in allen Aktionen dem Gegner mit aller Deutlichkeit gezeigt haben, dass wir es mit unserer Konsequenz wirklich Ernst meinen", stellte Wacker-Trainer Enrico Perez in Nachhinein fest. So bereitete Maximilian Jarocki mit einem tollen Solo für Lenny Hommel vor, der zum 3:0-Halbzeitstand traf. Und die Wacker ließ nicht locker. Sebastian Heintze wurde gefoult und der Ostvorstädter schoss den fälligen Elfer höchstpersönlich zum 4:0 in die Wildenauer Maschen.
So ein sicherer Vorsprung macht schnell leichtsinnig oder etwas unkonzentriert. Genau das nutzte der Aufsteiger dann für zwei Treffer. Binnen sechs Minuten wurde es urplötzlich noch einmal spannend. Wildenaus Thomas Stock bestrafte die kleinen Nachlässigkeiten sofort. Jetzt zeigten die Gäste, was passiert, wenn sie ins Laufen kommen. Wacker legte jedoch recht schnell den Hebel wieder um. Spätestens mit dem 5:2 durch Nils Fischer war der Deckel drauf auf den drei Punkten.
Wacker geht damit gestärkt ins große Derby. Am Samstag treten die Ostvorstädter um 17 Uhr in der Südvorstadt an. Auch der SV Concordia feierte am Wochenende beim 3:0 in Rotschau den ersten "Dreier".
Statistik
Wacker: Löffler - Reyer, Fritzsche, Dörschel (70. Ott), Berger (54. Hellmich) - Fischer, Herzog, Heintze, Hommel (70. Hohmuth) - Jarocki (46. Hanslik), Schneider (54. Walther)
Schiedsrichter: Nathanael Lange
Torfolge: 1:0 Fritzsche (14.), 2:0 Fischer (33.), 3:0 Hommel (41.), 4:0 Heintze (48./Foulstrafstoß), 4:1 Tümpner (53./Foulstrafstoß), 4:2 Stock (60.), 5:2 Fischer (82.)
Zuschauer: 165
Text: Karsten Repert
Bilder: @fubafx_photography_
Spielbericht - 1. Mannschaft
Samstag, 16.08.2025 | Vogtlandliga | 1. Spieltag
Der Auftakt geht mit 2:3 (0:2) verloren. Beim Reichenbacher FC II verfehlt Wacker den angestrebten Punktgewinn. Zum Saisonauftakt wurde es am Wasserturm ziemlich intensiv. Kämpferisch gibt es fürs Plauener Team die Bestnote. Doch die Spitzenstädter machen im Übereifer noch zu viele Fehler. Das ist in der Sparkassen-Vogtlandliga tödlich. Fußball ist ein Fehlerspiel. Die Fehlerquote entscheidet. Genau daran werden die Ostvorstädter arbeiten. "Wenn man drei Gegentore kassiert, ist es immer schwer, etwas Zählbares mitzunehmen", weiß Trainer Enrico Perez, wo er ansetzen muss. Gleichzeitig "versemmelten" die Plauener während der Partie drei Großchancen und sie hatten bei einem Lattenknaller von Alexander Herzog auch noch Pech.
Die 1. Halbzeit
Das durchweg kurzweilige Duell lebte auf dem engen Kunstrasen vom Offensivdrang beider Teams. Der erste Durchgang ging dabei an Reichenbach. RFC-Stürmer Phillip Görz konnte sich nach 16 Minuten im Wacker-Strafraum durchsetzen und aus der Drehung einnetzen. Kurz vor der Pause ließ sich Wacker-Verteidiger Fabian Fritzsche die Innenbahn vom Reichenbacher Angreifer "abluchsen". Phillip Görz (42.) hatte in dieser Szene zudem Glück, dass der Abpraller vom stark parierenden Wacker-Schlussmann Markus Löffler direkt auf dem Kopf des Neuberinstädters landete. Dieses Spielglück in den entscheidenden Situationen fehlte Wacker im ersten Durchgang durchweg. So wurde Maximilian Jarocki auf dem Weg zur Plauener Führung bereits nach fünf Minuten eigentlich klar von den Beinen geholt. 20 Wacker-Fans tobten, die komplette Auswechselbank der Plauener sprang auf. Die Reichenbacher Notbremse bremste den Jarocki-Sturmlauf und hätte Rot zur Folge gehabt. Man weiß es nicht wirklich. Aber wahrscheinlich entschied sich Referee Axel Reinhold genau deshalb gegen einen Pfiff. Vielleicht fehlte dem Unparteiischen der Mut, so früh Rot zu zeigen. Doch der Schiedsrichter hat eben auch nur wenige Augenblicke. Und Fußball ist eben ein Fehlerspiel. Axel Reinhold hatte kein Foul gesehen. Das Spiel lief einfach weiter. Wütende Wacker-Proteste, ständige Wortgefechte, die quasi bis zum Ende des ersten Durchgangs anhielten, hatte diese Entscheidung zur Folge. Es war sehr hitzig. Gleichwohl führte der RFC II zur Pause wirklich verdient.
Die 2. Halbzeit
Wacker beruhigte sich. Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Plauener deutlich. Sebastian Heintze (62./Handelfmeter) verkürzte auf 1:2. Und die Ostvorstädter wollten nun den Ausgleich, während die Reichenbacher einen Tempogegenstoß an den linken Pfosten setzten. In diesem offenen Schlagabtausch unterlief den Gästen erneut ein folgenschwerer Fehler. Es war der Klassiker. Abwehrspieler Patrice Dörschel und der bis dahin fehlerlose Schlussmann Markus Löffler behinderten sich bei einem eher harmlosen Flugball selbst. "Am Ende haben wir beide nicht richtig an den Ball gehauen, das Leder rutschte zwischen uns beiden durch und der Reichenbacher Stürmer konnte einfach ins leere Tor laufen", kommentierte Markus Löffler diese Szene. RFC-Stürmer Lucas Dathe (81.) nahm das Geschenk dankend an. Trotz des 1:3-Rückschlags kämpften die Wackeraner weiter um jeden Ball. Und in der Nachspielzeit (90.+2) köpfte Fabian Fritzsche zum 2:3-Anschlusstreffer ein. Das Tor fiel zu spät. Die Ostvorstädter verpassten den möglichen Punktgewinn. Der RFC gewann, weil er weniger Fehler fabriziert hatte. Ein Remis hätte dem Spielverlauf entsprochen.
Die Vorschau
Kopf hoch Wacker! Die Einstellung stimmt. Wer die Mannschaft nach dem Abpfiff völlig ausgepowert zu Boden sinken sehen hat, der schöpft Hoffnung. Denn solche bitteren Niederlagen können neue Kräfte freisetzen. Die Anzahl der Fehlabspiele und die resolute Klärung in brenzligen Situationen gilt es anzusprechen. Kommendes Wochenende empfängt Wacker I in der Ostvorstadt um 15 Uhr den Aufsteiger Wildenau. Die Gäste haben ihr Auftaktspiel gegen Rotschau mit 4:0 gewonnen. Im Vorspiel empfängt Wacker II um 13 Uhr den ESV Lok Plauen. Ab 12 Uhr öffnet der Wacker-Biergarten. Beide Mannschaften freuen sich auf die Heimpremiere und das Publikum.
Statistik
Reichenbacher FC II - 1. FC Wacker Plauen 3:2 (2:0)
Wacker: Löffler - Reyer, Fritzsche, Dörschel, Berger (67. Hellmich) - Fischer, Herzog, Heintze, Knoll (60. Walther) - Jarocki, Schneider (72. Hofmann)
Schiedsrichter: Axel Reinhold
Torfolge: 1:0/2:0 Görz (16./41.), 2:1 Heintze (62./Handstrafstoß), 3:1 Dathe (81.), 3:2 Fritzsche (90.+2)
Zuschauer: 75
Text und Fotos: Karsten Repert (kare)
Spielbericht - 1. Mannschaft
Samstag, 27.04.2025 | Vogtlandliga | 21. Spieltag
1. FC Wacker Plauen - VfB Pausa-Mühltroff 4:0 (2:0)
Tore: 1:0 Sebastian Heintze (7.), 2:0 Arthur Körner (12.), 3:0 Sascha Reyer (56.), 4:0 Davis Strobel (63.).
Besondere Vorkommnisse: Gebhardt hält Foulelfmeter (40.).
Wacker: Gebhardt - Reyer (59. Walther), Fritzsche, Fischer, Jarocki (46. Hohmuth), Thieme (59. Strobel), Heintze, Hellmich (59. Dörschel), Herzog, Körner (63. Hoffmann), Hommel.
Zuschauer: 125
Schiedsrichter: Uwe Meyer
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Verdienter Pflichtsieg gegen Pausa-Mühltroff
Der 1. FC Wacker Plauen hat auch das zweite Kellerduell in Serie erfolgreich gestalten können. Nach der Osterpause gelang gegen das enorm ersatzgeschwächte Schlusslicht aus Pausa-Mühltroff ein souveräner und auch in der Höhe verdienter 4:0 Erfolg. Wacker beherrschte auf dem Helbigplatz über die gesamte Spielzeit das Geschehen und hatte auch ein deutliches Chancenplus. Ab und an gestattete man den Gästen jedoch meist durch eigene Unzulänglichkeiten die ein oder andere Chance.
Wacker begann offensiv ausgerichtet und bereits nach sieben Minuten traf Heintze per Direktabnahme an der Strafraumgrenze zum 1:0. Ähnlich fiel auch der Treffer zum 2:0. Diesmal stand Körner am 16er blank und schoss unhaltbar und sehenswert zum 2:0 ein. Weitere Gelegenheiten bis zur Pause ließ man allerdings liegen. Aus dem Nichts erhielten die Gäste einen berechtigten Foulelfmeter. Geburtstagskind Reyer rutschte im eigenen Strafraum weg und brachte damit seinen Gegenspieler zu Fall - den fälligen Strafstoß konnte jedoch Schlussmann Gebhardt aus dem oberen Eck kratzen - tolle Parade. Zudem hielt Gebhardt noch einen Freistoß der Gäste.
Auch nach der Pause blieb Wacker am Drücker. Reyer sorgte mit seinem Kopfballtreffer nach einem Freistoß für die Entscheidung - das passende Geburtstagsgeschenk für unseren Kapitän. In der Folgezeit sündigte Wacker bei zahlreichen Tempogegenstößen mit der entsprechenden Chancenverwertung - der eingewechselte Strobel belohnte sich und den Einsatz von Fischer gegen den Schlussmann der Gäste mit dem vierten Treffer. In der Schlussphase plätscherte das Spiel auf beiden Seiten vor sich hin - auch Wacker lud die tapferen Gäste zum Ehrentreffer mehrere Male ein - doch diese blieben ungenutzt. Somit blieb es bei einem verdienten Pflichtsieg - ein wichtiger Schritt zum Klassenerhalt.
Nächste Woche (Sonntag, 15:00 Uhr) wartet dann der Ligaprimus aus Schöneck auf unsere Elf. In Schöneck steht der Meistersekt schon kalt und bereits ein Punkt reicht zur vorzeitigen Meisterschaft. Unsere Mannschaft hat da sicherlich nichts zu verlieren und kann ganz befreit aufspielen. (as)
Spielbericht - 1. Mannschaft
Samstag, 12.04.2025 | Vogtlandliga | 20.Spieltag
Leubnitzer SV 1898 e.V. - 1.FC Wacker Plauen 1:2 (0:0)
Tore: 1:0 Chris Wild (51.), 1:1 Gregor Eigel (65./ET), 1:2 Franz Hohmuth (89.)
Wacker: Gebhardt - Reyer (65. Lutz), Fritzsche, Fischer, Thieme (60. Hohmuth), Heintze (80. Mamai), Hellmich, Wagner, Strobel (65. Kölbel), Hommel, Steinkampf (84. Krüger)
Zuschauer: 111
Schiedsrichter: Rene Weidlich (Rodewisch)
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Wacker beendet Negativserie in letzter Minute
Na endlich - der 1.FC Wacker Plauen kann doch noch Spiele gewinnen. Beim Abstiegsduell in Leubnitz siegten die Wackeraner in letzter Minute mit 2:1 und durften damit erstmals seit September 2024 wieder einen Sieg feiern.
Groß war die Erleichterung nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Rene Weidlich. Endlich war das Glück auch mal wieder auf Seiten der Ostvorstädter. Trainer Perez musste wie immer in dieser Saison die Formation im Vergleich zur Vorwoche auf zahlreichen Positionen verändern. Gleich sieben Wechsel in der Startelf wurden im Vergleich zur Vorwoche vorgenommen. Zudem wurde auch taktisch einiges geändert. Beim Aufsteiger aus Leubnitz lief unsere Elf ungewohnt defensiv eingestellt auf und parkte zunächst den berühmten Bus in der eigenen Hälfte.
Die Gastgeber wie immer angefeuert von ihren emotionalen Fans, wussten mit dieser Spielweise auch nicht viel anzufangen. Zwar hatten die Platzherren deutlich mehr vom Spiel - Abschlusschancen sprangen dabei jedoch nur selten heraus. Dennoch gelang es den Leubnitzern ab und an auf die Grundlinie durchzukommen - vorm Tor fehlte allerdings der Abnehmer. Nur einmal hatten die Leubnitzer den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Eckstoß köpfte Schröter freistehend knapp über das Tor. Von Wacker kam in der Offensive nicht viel - Heintze und Thieme sorgten mit ihren Abschlüssen zumindest zwei mal für etwas Torgefahr. Folglich ging es torlos zum Pausentee.
Den besseren Start erwischten dabei die Leubnitzer - aus rund 20 Metern bekam Chris Wild das Leder vor die Füße - sein strammer Abschluss landete noch abgefälscht unhaltbar im Kasten der Wackeraner. Großer Jubel - bei Wacker gingen zunächst die Köpfe runter. Dennoch stemmte man sich gegen die drohende Niederlage. Heintze sorgte zwar für den vermeintlichen Ausgleich - doch die Fahne des Assistenten verhinderte den Ausgleich. In Minute 65 erzwang man dann dennoch den Ausgleichstreffer. Nach einer Kerze im Strafraum konnte Eigel den Gegentreffer nicht mehr verhindern. Unter Druck bugsierte er den Ball unglücklich ins eigene Tor. Nur wenige Minuten später jubelten die Leubnitzer über einen Eigentor der Wackeraner - doch ebenfalls verhinderte der Assistent mit einer Abseitsentscheidung die Anerkennung des Treffers. In der Schlussphase des Spiels spürte man bei beiden Teams einerseits den Kraftverlust - andererseits den Willen das Spiel noch gewinnen zu wollen.
Leubnitz hatte zwar noch den ein oder anderen Abschluss - Wacker-Schlussmann Gebhardt musste jedoch nie ersthaft eingreifen. Genau so erging es übrigens auch dem Leubnitzer Schlussmann bis zur 89.Spielminute. In dieser erlief sich Fischer einen Fehlpass der Leubnitzer - zwar scheiterte Fischer im ersten Versuch, doch den Abpraller verwertete der eingewechselte Hohmuth ins verwaiste Tor. Grenzenloser Jubel bei Wacker - doch es folgte noch eine lange Nachspielzeit. In dieser sorgte ein angeblicher Wackeraner für weiteren Trubel - er bedrohte den Linienrichter auf ganz finstere Art und Weise - an dieser Stelle möchten wir uns bei dem Assistenten nochmals für das Verhalten entschuldigen. Das hat auf dem Fußballplatz einfach nichts verloren. Glücklicherweise sorgten einige besonnene Wackeraner und die Ordner aus Leubnitz dafür, dass das Spiel fortgeführt werden konnte. In dieser ließen die Wackeraner allerdings nichts mehr anbrennen. Nach 97 Minuten pfiff der Unparteiische ab und ließ die Wackeraner jubeln.
Dem fairen Gastgeber aus Leubnitz wünschen wir für die kommenden Spiele alles Gute - wir hoffen für beide Teams, dass es dieses Duell auch in der kommenden Saison in der Vogtlandliga wieder geben wird. Die Atmosphäre in Leubnitz ist einmalig in der Vogtlandliga - auch mal hitzig - aber nach dem Spiel sehr fair.
Nun kann unser Team eine Woche durchatmen bevor man am Sonntag, den 27.April das Schlusslicht aus Pausa-Mühltroff empfängt. Da gilt es den nächsten Dreier einzufahren, um sich weiter von den Abstiegsrängen zu entfernen. Für das Team gilt es, sich in den kommenden beiden Trainingswochen dafür die Grundlagen zu erarbeiten. Der Sieg in Leubnitz war der erhoffte Schritt in die richtige Richtung. Nun gilt es nachzulegen. Alle Wackeraner drücken euch dafür die Daumen!!! (as)
Foto: Faxe
Spielbericht - 1. Mannschaft
Sonntag, 06.04.2025 | Vogtlandliga | 19.Spieltag
1.FC Wacker Plauen - FC Werda 0:5 (0:2)
Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 Wünsch (12., 31., 61., 62.), 0:5 Schenk (83.)
Wacker: Gebhardt - Reyer, Walther, Lutz (74. Fritzsche), C. Schneider (46. Thieme), Hohmuth (77. Hofmann), Heintze, Herzog, Kölbel, Steinkampf (55. Fischer), Mamai (46. Strobel).
Zuschauer: 99
Schiedsrichter: Thomas Wilhelm (Rotschau)
Chancenlos gegen Werda
Nach dem 1:1 Unentschieden in Treuen, hatte man im Lager der Ostvorstädter durchaus die Hoffnung, auch gegen das Spitzenteam aus Werda mithalten zu können. Davon konnte man aber in den 90 fairen Minuten nicht viel sehen - wie schon so oft in den letzten Wochen und Monaten war die personelle Situation mit zahlreichen verletzten und verhinderten Spielern nicht gerade rosig.
Dennoch konnte man in den ersten 45 Minuten zumindest einigermaßen mithalten. In der Offensive fehlte aber erneut die Effektivität und Durchschlagskraft. In der Defensive lud man den Gegner dagegen immer wieder zu Chancen ein. Profitiert hat davon vor allem der Rechtsaußen der Werdaer Tim Wünsch. Die sich bietenden Räume konnte er zur Führung nutzen - vorausgegangen war ein Ballverlust bei eigenem Einwurf. Danach hatte Wacker die Großchance zum Ausgleich - doch weder Heintze noch Lutz konnten den Ball im Tor versenken. Nach einem Missverständnis zwischen Herzog und Mamai bedankte sich erneut Wünsch mit seinem zweiten Treffer. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. Werda stand sicher und lauerte weiterhin auf die Fehler der Heimelf.
Wacker versuchte zu Beginn des zweiten Durchgangs nochmals den Anschlusstreffer zu erzielen. Richtige Chancen sprangen dabei jedoch nicht heraus. Nach etwas mehr als einer Stunde sorgte Wünsch per Doppelschlag dann für die Entscheidung. Symptomatisch - nach dem der eingewechselte Strobel eine gute Chance liegen ließ, trafen die Werdaer im direkten Gegenzug zur Entscheidung. Somit plätscherte das Spiel vor sich hin. Kurz vor dem Spielende traf Schenk sehenswert aus der zweiten Reihe zum 5:0 für die Gäste.
Am Ende war dies eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage gegen ein Spitzenteam, welches dieser Rolle auch gerecht wurde.
Damit hat man kommende Woche schon ein vorgezogenes Endspiel um den Klassenerhalt. Am Samstag gastiert man beim Aufsteiger aus Leubnitz, der in der Rückrunde bisher auch seiner Form hinterherläuft. Es bleibt zu hoffen, dass unsere Mannschaft sowohl personell als auch charakterlich weiß, um was es in diesem Spiel gehen wird.
Dort gilt es die alten Fußballtugenden wieder zur Geltung zu bringen - Kampf und Leidenschaft - Abstiegskampf ist angesagt - diesen kann man nur gemeinsam erfolgreich bestreiten!!!(as)
Foto: Faxe
Spielbericht - 1. Mannschaft
Sonntag, 30. März 2025 | Vogtlandliga | 18.Spieltag
FSV Treuen – 1. FC Wacker Plauen 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Heintze (36.), 1:1 Schlosser (85.)
Wacker: Gebhardt - Reyer, Kölbel, C. Schneider (72. Lutz), Hohmuth/V., Heintze, Herzog, Strobel (83. Hofmann), Körner (88. M. Schneider/V.), Hommel (77. Krüger), Mamai
Schiedsrichtergespann: Lisa.Marie Meschwitz, Angelo Stringile, Tobias Weidelt
Zuschauer: 109
Kämpferische Leistung bringt Punktgewinn in Treuen
Die Vorzeichen standen nicht gut. Mehrere potenzielle Stammspieler fehlten oder konnten nur angeschlagen spielen. Die Treuener waren zudem deutlich besser in Form. Dennoch hatten sich die Wackeraner auf die Fahnen geschrieben wieder zu punkten. Der letzte Vogtlandliga-Sieg ging bis zum Hinspiel gegen den FSV Treuen zurück.
Der Wettergott hatte es anfangs auch nicht gerade gut gemeint mit den 109 Zuschauern. Es entwickelte sich eine kampfbetonte Partie auf dem nassen Treuener Rasen. Beide Mannschaften neutralisierten sich zu Beginn der Begegnung. Durch Strobel und Mierendorf näherten sich beide Teams dem Treffer an. Mitte der ersten Halbzeit gab es dann einen Aufreger im Treuener Strafraum. Bei einem Abspiel wurde Hohmuth von einem Treuener Verteidger deutlich hörbar getroffen. Der Pfiff von Schiedsrichterin Meschwitz blieb zur Verwunderung der Wacker-Fans aus. Wenig später kamen die Ostvorstädter zur Führung durch Sebastian Heintze. Nach einer Freistoßflanke von Alexander Herzog, stand der Ur-Wackeraner am langen Pfosten goldrichtig. Zum Ende des ersten Durchgangs hatte die Heimelf noch 2 weitere Chancen aus der Distanz, welche der herausragend aufgelegte Gebhardt entschärfen konnte. Dadurch ging es mit einer Führung zum Pausentee.
Nach der Pause erhöhte der FSV den Druck. Wacker konzentrierte sich aufs Verteidigen, während sich die Treuener an der Wacker-Defensive, sowie Keeper Gebhardt, die Zähne ausbissen. 5 Minuten vor Schluss erlöste Louis Schlosser die Heimelf mit seinem Ausgleichstreffer. Im Anschluss musste Herzog sogar noch auf der Linie klären. Die funfminütige Nachspielzeit wurde ebenfalls überstanden. Beide Teams trennten sich mit einem 1:1 Untentschieden.
Schlussendlich steht ein wichtiger Punktgewinn für Wacker zu Buche, auch wenn ein Sieg sicherlich mehr Ruhe und Selbstvertrauen gebracht hätte. Aufgrund des ständigen Druckes der Treuener in der zweiten Halbzeit kann man dennoch mit dem Punkt zufrieden sein. Am kommenden Sonntag hat man auf dem Helbigplatz die nächste Möglichkeit auf 3 Punkte. Gegner ist dann der FC Werda. (sw)
Foto: Louisa Vietze (@louma_pictures)
Spielbericht - 1. Mannschaft
Samstag, 22. März 2025 | Vogtlandliga | 17.Spieltag
1.FC Wacker Plauen - SV Concordia Plauen 1:6 (1:2)
Tore: 0:1 Karliner (8.), 0:2 Efome (23.), 1:2 Ngoufou (41./ET), 1:3 Efome (47.), 1:4 Faris (55.), 1:5 Efome (66.), 1:6 Karama (90.)
Wacker: Gebhardt - Reyer, Lutz, Dörschel (61. Walther), Jarocki, C. Schneider (57. Hommel), Herzog, Strobel (57. Hohmuth), Körner (75. Krüger), Steinkampf, Mamai (46. Hellmich).
Schiedsrichter: Ronny Seifert
Zuschauer: 250
Effizienz und Qualität sorgen für eine klare Derby-Niederlage
Auch das Derby gegen den SV Concordia Plauen brachte nicht die erhoffte Wende. Die Gäste vom SV Concordia Plauen revanchierten sich mit einem deutlichen 6:1 für die Hinspielniederlage.
Wacker hatte sich viel vorgenommen - doch bereits nach acht Spielminuten lag man nach einem Standard unnötig im Rückstand. Karliner köpfte einen Eckstoß am Fünfmeterraum zur Führung ein. Wacker wirkte jedoch wenig geschockt - man übernahm die Spielkontrolle und hatte zwei Großchancen zum Ausgleich. Diese ließ man liegen und die Gäste nutzten über ihren herausragenden Efome die sich bietenden Räume. An der Mittellinie bedient, überlief Efome unseren letzten Verteidiger und versenkte das Leder eiskalt zum zweiten Treffer. Unsere Elf blieb weiter engagiert und drückte auf den Anschlusstreffer. Es musste allerdings ein Eigentor her, um wieder für Spannung zur sorgen. Mit einem knappen Rückstand und einem guten Gefühl ging es zum Pausentee.
Das gute Gefühl war jedoch kurz nach Wiederanpfiff schon wieder verflogen. Wieder konnten die Wackeraner Efome nicht rechtzeitig stellen und wieder lief er allein aufs Tor zu und ließ sich diese Chance nicht entgehen. Der Schock saß tief - nach einem Freistoßtrick sorgte Faris nach Zuspiel von Mergner für die vorzeitige Entscheidung. Dennoch gab unsere Mannschaft nicht auf und spielte weiter nach vorne. Doch selbst drei Hundertprozentige Chancen fanden ihr Ziel nicht. Die Gäste lauerten dagegen weiter auf ihre Nadelstiche und bestraften dies mit zwei weiteren Gegentoren. Zu allem Überfluss verletzte sich auch Jarocki noch in der Schlussphase - wir wünschen eine schnelle Genesung.
Dem SV Concordia Plauen gratulieren wir zum verdienten Derbysieg in einem fairen Spiel. Auch das Schiedsrichtertrio verdiente sich insgesamt Bestnoten. Für unsere Elf gilt es den Kopf frei zu bekommen. Auch trotz der deutlichen Niederlage spielte man zumindest phasenweise einen ordentlichen Ball - ohne eine entsprechende Effizienz dürfte es allerdings schwierig werden in Zukunft zu punkten. Wie man seine Chancen effektiv nutzt, zeigte die Concorden eindrucksvoll. Gerade in dieser aktuell schwierigen Phase braucht die Mannschaft unsere Unterstützung. Am kommenden Sonntag gastiert man beim FSV Treuen.(as)
Foto: Karsten Repert
Spielberichte
Samstag, 15. März 2025 | Vogtlandliga | 16. Spieltag
SG Rotschau e.V. - 1. FC Wacker Plauen 4:0 (1:0)
Tore: 1:0 Niclas Köhler (45.), 2:0 Robby Hübscher (67.), 3:0 Franz Schareck (75.), 4:0 Steve Degenkolb (77.)
Schiedsrichter: Lasse Müller
Zuschauer: 90
Wacker:
Gebhardt - Degelmann (11. Walther), Dörschel, Jarocki, C. Schneider (56. Heintze), Hellmich, Herzog, Strobel, Hommel (65. Hofmann), Steinkampf, Mamai.
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Willkommen im Abstiegskampf
Nach dem durchaus ordentlichem Auftritt in der Vorwoche gegen das Spitzenteam aus Erlbach (0:0), kassierte der 1.FC Wacker Plauen in Rotschau eine deftige 0:4 Niederlage. Spätestens jetzt sollte jedem bewusst sein, dass man in den Tiefen des Abstiegskampfes angekommen ist.
Dabei sahen die rund 30 mitgereisten Wackeraner zunächst keinen schlechten Auftritt ihrer Mannschaft. Erwartungsgemäß setzte der Gastgeber auf eine kompakte Defensive mit klarem Spiel nach vorne. Wacker bemühte sich um Spielkontrolle, was weitesgehend auch gelang. Dabei ging es wieder einmal unglücklich los - Kapitän Jens Degelmann musste bereits nach wenigen Minuten das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen - wir wünschen gute Besserung. Dennoch hatte Wacker mehr vom Spiel und auch einige vielversprechende Angriffe - doch wie so oft in dieser Saison wurden vielversprechende Ansätze nicht konsequent zu Ende gespielt oder es mangelte am Abschluss. So hatten beide Torhüter am Ende eine insgesamt ruhige erste Halbzeit. Kurz vor dem Pausenpfiff schlug dann der Gastgeber aus dem Nichts zu - nach einem Missverständnis in der Defensivabteilung nutzte Niclas Köhler die sich bietende Gelegenheit zur Führung der Rotschauer konsequent aus.
Diese Führung spielte den Gastgebern natürlich in die Karten. Wacker versuchte zwar nochmals das Heil in der Offensive zu suchen, doch immer wieder Biss man sich die Zähne an der Rotschauer Defensive oder dem Schlussmann aus. Rotschau zeigte dagegen, wie man im Abstiegskampf zu agieren hat. Konsequent und mit dem nötigen Willen kamen die Rotschauer zwar selten, aber immer wieder gefährlich vor das Tor. Zunächst rettete einmal das Aluminium für Wacker - danach hämmerte Routinier Hübscher das Leder unhaltbar aus der zweiten Reihe in den Winkel. Schönes Tor - dennoch bitter. Damit war der Stecker gezogen - Wacker gab zwar nicht auf und hatte auch noch einige Abschlüsse - dennoch hatten die Rotschauer nun das mentale Oberwasser. Schareck und Degenkolb sorgten sogar noch für den klaren 4:0 Erfolg. In der Höhe war dieser Erfolg sicherlich zu hoch - dennoch war der Sieg der Rotschauer in allen Belangen verdient.
Das Schiedsrichtertrio um Lasse Müller leitete die faire Partie nach ein paar kleinen Startschwierigkeiten sehr umsichtig und fair.
Spätestens jetzt dürfte allen hoffentlich bewusst geworden sein, dass man im Abstiegskampf angekommen ist. Diesen gilt es nun mit Geschlossenheit und einer entsprechenden Mentalität anzunehmen. In der kommenden Woche trifft man auf den SV Concordia Plauen. Der Anstoß ertönt am kommenden Samstag um 15:00 Uhr auf dem Helbigplatz.(as)