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Samstag, 20. August 2022 | Vogtlandklasse | 2.Spieltag

SpVgg. Heinsdorfergrund - 1.FC Wacker Plauen 2:2 (0:1)

Tore: 0:1 Paul Knoll (17.), 0:2 Sebastian Heintze (55.), 1:2 Robert Schaller (85./FE), 2:2 Denny Schneider (90.).

Gelb-Rote Karte: 86. Alexander Herzog (Wacker Plauen) 

Schiedsrichter: Steve Birkhold (Elsterberger BC)

Zuschauer: 50


 Drei sicher geglaubte Punkte noch hergegeben

Der 1.FC Wacker Plauen hat nach dem 1:1 Unentschieden vergangene Woche auch bei der Spielvereinigung in Heinsdorfergrund zwei Punkte verschenkt. Trotz arger urlaubsbedingter Personalprobleme sah bis zur 85. Spielminute alles nach einem souveränen und wenig gefährdeten Auswärtssieg aus. Bereits nach wenigen Minuten war Sebastian Heintze auf und davon, doch eine strittige Abseitsentscheidung verhinderte die frühe Führung der Wackeraner. Besser lief es dann in Minute 17 - Paul Knoll wurde ebenfalls auf die Reise geschickt und er behielt alleim vorm Schlussmann der Heimelf die Nerven und netzte zur Führung ein. Von den Platzherren war offensiv wenig zu sehen. Die Wackeraner gewannen mit zunehmender Spielzeit immer mehr an Spielkontrolle - Chancen blieben allerdings auch auf Seiten der Plauener Mangelware. Der zweite Durchgang startete ebenso. Nach einem feinen Diagonalball von Haußner stand Heintze am langen Pfosten blank und erhöhte auf 2:0. 

Nach etwa einer Stunde bot sich die beste Chance für die Platzherren, doch ein Heinsdorfer Stürmer schob das Leder aus aussichtsreicher Position ganz knapp am Tor von Gebhardt vorbei. So plätscherte das Spiel vor sich hin und kaum einer rechnete wohl noch mit Spannung. Das änderte sich in der Schlussphase aufgrund einer kuriosen Entscheidungsfindung des Schiedsrichtergespanns, welches nun wahrlich nicht seinen besten Tag hatte. Nach einem Eckstoß kam ein Spieler der Hausherren im Straufraum zu Fall. Schiedsrichter Birkhold entschied dennoch auf Abstoß. Anschließend wechselten beide Mannschaften und als beide Teams das Spiel mit dem Abstoß fortsetzen wollten, ertönte plötzlich zum Erstaunen Aller der Strafstoßpfiff. Was folgte waren natürlich lange Diskussionen - es blieb dennoch bei dieser kuriosen Entscheidung. Schaller ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte den Treffer zum 1:2. Nun war natürlich Hektik im Spiel. Herzog holte sich fürs Meckern die Ampelkarte ab. Somit ging es in Unterzahl in die letzten Minuten. Zu allem Überfluss verletzte sich Schönherr in der Schlussphase - da man bereits drei mal gewechselt hattte, ging es in doppelter Unterzahl in die Nachspielzeit. Dies nutzten die Platzherren mit einem schönen Angriff zum Ausgleichstreffer. Somit stand man am Ende völlig unnötig mit fast leeren Händen da. 

Natürlich haben auch die teilweise kuriosen Entscheidungen des Schiedsrichters ihren Anteil am Spielverlauf. Dennoch darf man  ein solches Spiel nicht mehr aus der Hand geben.

Am kommenden Sonntag empfängt man den Reichenbacher FC in der Ostvorstadt. Dort sollen die ersten drei Punkte der Saison dann endlich eingefahren werden.