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Der Mann hat einst die Amateure vom Chemnitzer FC K.o. geschossen. Es war am 26. Oktober 2008. Wacker-Stürmer Waldemar Brack (rechts) wurde im Spitzenspiel der Bezirksliga eingewechselt. Und dann krachte er das Leder kurz vor Schluss zum 1:0-Endstand in die Maschen. Der Tabellenführer in Himmelblau lag am Boden. Die Plauener blieben bis zum Saisonende am CFC dran und wurden Zweiter in der damaligen 7. Liga. Weil sich die Ostvorstädter seinerzeit wirtschaftlich ziemlich übernommen hatten, stürzte Wacker danach ins Bodenlose. Der junge Waldemar wäre aber ohnehin nicht geblieben. Denn der Physiotherapeut hatte beruflich Großes vor. Sein Weg führte ihn in den Süden Deutschlands. Am Ball blieb „Waldi“ aber trotzdem. Er trug das Trikot der SpVgg Bayern Hof, vom CFR Pforzheim, vom TSV 1860 München (Futsal) und inzwischen hat sich der Familienvati in Issigau niedergelassen. „Wir haben unsere Privatpraxis in München aufgegeben, weil wir heimatnah ein Haus bauen wollten. Jetzt betreibe ich in Oberfranken zwei Praxen und trainiere beim FC Höllental die Bambinis“, berichtet der inzwischen 31-Jährige.

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Foto: Sandra Wilkerling

Natürlich spielt der Plauener beim FCH auch noch bei den Männern. Und so kam es zu einem unverhofften Wiedersehen mit Karsten Repert, der inzwischen in Stammbach (Fichtelgebirge) und in Plauen zu Hause ist. Waldi zog vor dem Spiel zwischen Stammbach und Höllental sofort einen Stutzenhalter mit Wacker-Logo vom Fuß: „Hier, schau mal, ich bin im Herzen immer Wackeraner geblieben. Ohne die Dinger lauf ich nicht auf“, lachte Waldi. „Ich habe sogar zwischenzeitlich überlegt, ob ich nicht pendle nach Plauen, um wieder bei meiner Wacker zu spielen“, verrät der Unternehmer, der diese Idee inzwischen aber aus Zeitgründen verworfen hat. „Aber ich will ganz liebe Grüße nach Plauen schicken und euch sagen, dass ich alles verfolge und mich sehr freue, dass sich meine Wacker wieder erholt hat. Wir sehen uns bestimmt bald mal wieder“, grüßt Waldemar Brack.