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01.08.2020 | Testspiel

1. FC Wacker Plauen - SG Kürbitz

Ergebnis: 3-1 (1-0)

Wacker: Löffler, Fritzsche, Reyer, Lutz, Degelmann, Schneider, Brandt, Walther, Heintze, Knoll, Herzog - Steinkampf, Grellmann, Kaiser, Wagner, Mazreku

Kürbitz: Cetin, Kraus, k.A, Schneider, k.A., Muck, Schirmer, k.A, Gork, Uhl, Goulas - k.A., Schramek, k.A.

Schiedsrichter: Marco Leihkamm, Michael Moch, Uwe Petri

Tore: 1:0 (34.) Grellmann, 2:0 (57.) Herzog, 2:1 (58.) k.A., 3:1 (75.) Grellmann

 

Das Ergebnis stimmt, aber Wacker spielt unter den Möglichkeiten

Zum Heimspiel gegen den Vogtlandklassisten aus Kürbitz waren alle Spieler topmotiviert, auch wenn es um die 30 Grad hatte und man nur vom Atmen schwitzte. Auf dem Platz konnte man diese Motivation, jedoch kaum zeigen. Wacker versuchte mit Spielkontrolle in die Begegnung zu finden, verschleppte jedoch oftmals das Tempo oder leistete sich fahrlässige Böcke im Spielaufbau. In den ersten Minuten hatte Lutz die beste Möglichkeit auf Seiten der Ostvorstädter, aber auch die Kürbitzer wurden beispielsweise über den pfeilschnellen Uhl und Strafraumstürmer Gork gefährlich. Nach 20 Minuten nahm Seyfarth die ersten Wechsel vor, da er mit der gezeigten Leistung überhaupt nicht zufrieden war. Besserung trat jedoch nur bedingt ein. Den Einsatz und die Freude aus der letzten Woche konnte man nicht wirklich beobachten. Die individuelle Klasse von Grellmann führte dann zur Führung von Wacker. Nachdem er kurz nach seiner Einwechselung noch am Lattenkreuz scheiterte, machte er es in Minute 34 besser. Bis zur Halbzeit passierte wenig Nennenswertes. Auf Seiten der Wackeraner war leider nicht viel von Souveränität zu erkennen.

Nach der Pause schob sich Wacker an und kam besser in die Begegnung, wenn auch nur für eine kurze Phase. Danach schlich sich wieder der Schlendrian ein. Dennoch konnte man 2:0 in Führung gehen. Herzog bekam den Ball in halbrechter Position und schlenzte den Ball mit dem rechten Außenrist ist Tor. Wacker schien sich wohl etwas zu sehr über das Tor zu freuen und wenige Augenblicke später, gab es dann den Ausgleich durch eine Co-Produktion der jungen A-Jugendlichen der SG Kürbitz. In Folge ließ die Konzentration etwas nach, wohl auch den hohen Temperaturen geschuldet. Wacker versuchte trotzdem immer irgendwie Chancen zu kreieren, auch wenn an diesem Tag nicht viel zusammenlief und der letzte Pass so gut wie nie ankam. Eine Riesenmöglichkeit zum Ausgleich durch die Kürbitzer landete an der Latte. 15 Minuten vor Schluss war es wieder Grellmann, der mit dem 3:1 quasi den Deckel drauf machte.

Letztendlich kann man mit der gezeigten Leistung nicht zufrieden sein. In keinem Augenblick hatte man die Begegnung unter Kontrolle und von Durchschlagskraft war wenig zu spüren. Gegen die mutig aufspielenden und bis zum Ende kämpfenden Kürbitzer, machte am Ende die individuelle Klasse den Unterschied. Wenn die Gäste ihre aussichtsreichen Chancen besser nutzen, darf man sich nicht über ein anderes Ergebnis beschweren. Ein kleiner Dämpfer für die Wackeraner, welche nun aber wissen, woran unbedingt noch gearbeitet werden muss. Nun gilt es den Fokus auf die entscheidende Phase der Vorbereitung zu legen, welche mit dem Trainingslager am kommenden Wochenende in Beeskow beginnt.

(sw)