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7. Spieltag Kreisoberliga Vogtland, 19.10.2019

 

1. FC Wacker Plauen - 1. FC Rodewisch

0:2 (0:1)

 

Wacker: Löffler, Fritzsche, Lutz, Wendt, Degelmann, Grellmann, Schneider C./V (65. Schwenke), Zeuner (46. Steinkampf), Heintze (89. Kaiser), Pippig, Schneider M.

Rodewisch: Weidlich, Schädlich, Marthol, Flink, Wutzler (82. Liebelt), Remter, Bölke, Wappler, Gläser, Seifart/V, Bruhnke (71. Wünsch)

Tore: 0:1 Marthol (42.), 0:2 Wappler (62.)

Platzverweise: Gläser (12., Rodewisch, rot/Nachtreten), Schneider M. (50., Wacker, rot/Schubsen)

Schiedsrichter: Stefan Franda (Treuen)

Zuschauer: 91


Im häufig als "golden" verschrieenen Oktober gab es bei der Wacker bislang ausschließlich Tristesse - 3 Spiele, 3 Niederlagen, 0 Tore. Glücklicherweise findet das nächste Match erst im November statt, wenn Fortuna zum Stadtderby lädt (02.11.).

Vor 91 Zuschauern lief dabei anfangs einiges für die Hausherren. Rodewisch wurde früh gestört und nach 12 Minuten dezimierten sich die punktgleichen Gäste selbst: Gläser trat in einer eigentlich belanglosen Szene, in der es für seine eigene Mannschaft Freistoß gab, gegen Christian Schneider nach und wurde nach Rücksprache zwischen dem guten Schiedsrichter Stefan Franda und Linienrichter Sebastian Fritzsch mit rot vom Feld geschickt. Plauen verpasste es jedoch, in der Folgezeit das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Rodewisch spielte deutlich aggressiver und erarbeitete sich damit Feldvorteile. Erst nach etwas mehr als einer halben Stunde kamen die Ostvorstädter wieder besser ins Spiel und vergaben vier Chancen zur Führung: zweimal verpasste Markus Schneider lange Pippig-Freistöße knapp, einmal scheiterte Marcel Grellmann aus 25 Metern an FCR-Schlussmann Weidlich und einmal vergab Felix Zeuner frei vor dem Keeper. Der Treffer fiel dann auf der anderen Seite, als zwei Gästespieler den Ostvorstäder Spielaufbau früh entschlossen attackierten, den Ball erobern konnten und anschließend in Überzahl Markus Löffler ausspielten - Maurice Marthol, der einen Torschuss zwanzig Minuten zuvor knapp neben den langen Pfosten setzte, musste aus fünf Metern nur noch einschieben.

Kurz nach Wiederbeginn zückte Franda erneut den roten Karton. Diesmal bestrafte er einen Schubser von Markus Schneider gegen Libero Thomas Flink, welcher das Geschenk gern annahm und nach hinten umkippte. Wie beim ersten Platzverweis blieb dem Referee aber auch hier keine andere Wahl. Rodewisch verwaltete nun kompakt den knappen Vorsprung und setzte nach vorn im wieder Nadelstiche. Einer davon führte nach 62 Minuten zum 0:2. Einen hohen Ball verlängerte Benjamin Bruhnke in den Lauf von Wappler, der frei vor Löffler die Nerven behielt und das Spielgerät über den Schlussmann hinweg ins Netz beförderte. Wenig später hatte Wacker Glück, dass Rodewisch einen Konter schlampig ausspielte (Treffer zählte aufgrund einer Abseitsstellung nicht). In der Schlussphase versuchte Plauen, den Druck auf die Gäste-Defensive zu erhöhen. Der FCR stand aber sicher im und um den eigenen Strafraum, sodass klare Torgelegenheiten Mangelware blieben. Häufig fehlte die nötige Strafraumpräsenz, um Gefahr zu erzwingen - beispielsweise nach Eingaben von Marvin Schwenke, der nach seiner Einwechslung frischen Wind über die rechte Außenbahn brachte. Die sich dennoch bietenden Chancen führten nicht zum gewünschten Erfolg. So konnte ein scharfer Grellmann-Versuch per Kopf abgewehrt werden, Johannes Wendt und Toby Kaiser vergaben aus der zweiten Reihe. Nach vier Minuten Nachspielzeit stand daher eine enttäuschende 0:2-Heimniederlage zu Buche.

Rodewisch verdiente sich den Dreier durch sein entschlosseneres Auftreten und die Tore zum richtigen Zeitpunkt. Mit der Führung im Rücken hielt die Defensive stand, wobei Wacker nicht den nötigen Druck ausüben konnte, um die Verteidigung ernsthaft in die Bredouille zu bringen.

(Wacker Plauen)