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26. Spieltag Vogtlandliga, 15.06.2019

 

1. FC Wacker Plauen - 1. FC Rodewisch

4:1 (2:1)

 


Wacker: Gebhardt, Fritzsche, Reyer, Lutz, Degelmann, Grellmann/V, Zeuner, Kunath/V (59. Schönherr/V), Wagner (75. Schwenke), Heintze (85. Schneider C.), Pippig

Rodewisch: Weidlich/V, Kleber, Stude, Schädlich, Marthol/V, Flink/V, Wutzler (68. Richter), Remter, Krohn, Wappler (74. Heller), Bruhnke

Tore: 0:1 Remter (17.), 1:1 Heintze (26.), 2:1 Heintze (45+2.), 3:1 Stude (ET, 84.), 4:1 Reyer (88.)

Schiedsrichter: Uwe Meyer (Wilkau-Haßlau)

Platzverweis: Weidlich (35., Rodewisch, gelb/rot aufgr. unsportlichen Betragens)

Zuschauer: 109


Vor 109 Zuschauern verabschiedete sich der 1. FC Wacker Plauen mit einem 4:1 gegen Rodewisch aus der Vogtlandliga. Aufgrund der Abstiegssituationen in den höheren Ligen (Landesliga, Landesklasse) müssen die Ostvorstädter den bitteren Gang in die Vogtlandklasse antreten.

Mit sechs Punkten aus den letzten beiden Spielen gab es zum Abschluss allerdings nochmal zwei Erfolgserlebnisse. Wacker hatte bereits nach wenigen Sekunden die erste brenzlige Situation zu überstehen, aber Schlussmann Kevin Gebhardt wehrte ein frühes Dribbling der Rodewischer am kurzen Eck stehend ab. Danach wurde Wacker besser, verpasste es aber mehrmals, den entscheidenden letzten Pass in die Spitze sauber zu spielen. Etwas überraschend daher das 1:0, welches Remter nach 17 Minuten sehenswert per Seitfallzieher aus 12 Metern erzielte. Die Heimelf war jedoch keineswegs geschockt. Nur neun Minuten nach dem 0:1 glich Sebastian Heintze mit einer starken Einzelaktion aus. Den Steilpass von Marcel Grellmann schob er dem herauseilender FCR-Keeper Weidlich am linken Strafraumrand durch die Beine und netzte das Leder anschließend aus spitzem Winkel ins lange Eck ein. Bis zur 35. Minute fielen zwei weitere Treffer, jedoch fanden beide aufgrund einer jeweiligen Abseitssituation keine Anerkennung (Remter/Zeuner). Beim Treffer der Wackeraner kam es im unmittelbaren Anschluss jedoch zu einer Rangelei zwischen Weidlich und Ost-Angreifer Kunath - beide sahen daraufhin gelb. Da der Rodewischer Keeper dem Karton noch Worte folgen ließ, flog er mit der Ampelkarte vom Feld. Den Platz zwischen den Pfosten übernahm Feldspieler Flink. In der zweiten Minute der Nachspielzeit war es erneut Heintze, der die Gastgeber jubeln ließ. Nach Vorarbeit von Christian Lutz schoß der beste Wacker-Schütze zum 2:1 ein.

Das finale Saisonspiel verkam im zweiten Abschnitt zu einem Match der Kategorie "Sommerkick". Bei hohen Temperaturen ließ Plauen die nötige Konzentration vermissen, um die Partie gegen einen dezimierten Gegner frühzeitig zu entscheiden. So schnupperte Rodewisch immer wieder am Ausgleich, ohne jedoch den entscheidenden Stich setzen zu können. Auf der gegenüberliegenden Seite scheiterten Sebastian Heintze und der eingewechselte Lukas Schönherr am reaktionsstarken Not-Keeper. Zudem blieb Christian Lutz ein Foulstrafstoß verwehrt. Es dauerte bis zur 84. Minute, ehe Gäste-Kicker Stude eine Schwenke-Flanke auf den langen Pfosten ins eigene Netz lenkte und damit das Spiel entschied. Christian Schneider setzte wenig später einen Abschluss knapp neben das Gehäuse. Der Schlusspunkt blieb Außenverteidiger Sascha Reyer vorbehalten - aus halblinker Position schloss er überlegt ins lange Eck ab.

Mit 14 Punkten in der Rückrunde belegt Wacker Plauen in diesem Teil-Klassement einen Mittelfeldplatz. Aufgrund der schwachen Hinrunde mit lediglich fünf Zählern ist der Abstieg aber gerechtfertigt. Nach vier Jahren Abstiegskampf gilt es nun, sich in der Vogtlandklasse einer neuen Herausforderung zu stellen.

(Wacker Plauen)