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20. Spieltag Vogtlandliga, 13.04.2019

 

SC Syrau - 1. FC Wacker Plauen

1:0 (1:0)

 


Wacker: Gerbeth, Reyer (63. Fritzsche), Zeuner, Pippig/V, Degelmann, Wendt, Kührt, Erl, Grellmann, Heintze/V, Schneider C. (69. Kunath)

Syrau: Himsel, Weidner (81. Sauer), Zierold, Mannig L., Schwetlik, Rotthoff, Jahn, Köttnitz Fe. (46. Mannig Y.), Jentsch, Kunze/V (83. Zoephel/V), Wolf

Tore: 1:0 Rotthoff (4., Foulelfmeter)

Platzverweis: Kunath (Wacker, 86., Schiedsrichterbeleidigung)

Schiedsrichter: Thomas Stübner (Lok Zwickau)

Zuschauer: 78


Beim Tabellendritten aus Syrau stand Wacker Plauen nach 90 Minuten mit leeren Händen da. Unmut zog sich dabei vor allem der Unparteiische zu, der den Heimerfolg der Drachenstädter mit einigen zweifelhaften Entscheidungen begünstigte.

Bereits nach 4 Spielminuten griff der Zwickauer Referee das erste Mal entscheidend in den Spielverlauf ein. Im Rahmen eines Eckballs ging ein Angreifer der Heimelf im Strafraum zu Boden - Schiedsrichter Stübner zeigte nach einigem Zögern auf den Punkt. Syraus Rotthoff ließ sich die Chance nicht nehmen und netzte zur frühen Führung ein. Wacker-Keeper Gunnar Gerbeth ahnte zwar die Ecke, kam an den platzierten Strafstoß aber nicht mehr heran. Die Gäste zeigten sich keineswegs geschockt. Eine Viertelstunde war gespielt, als Christian Schneider einen zu kurzen Pass des Heimtorwarts abfing und per sehenswertem Abschluss an die Latte setzte. Wenig später scheiterte Sebastian Heintze, nachdem er von Tobias Erl, welcher einen perfekt getimten Diagonalball von Julian Kührt empfing, im Rückraum in Szene gesetzt werden konnte. Auf der Gegenseite parierte Gerbeth einen Kopfball von Wolf. In einem ausgeglichenen Spiel führte Syrau zur Halbzeit durch einen schmeichelhaften Elfmeter mit 1:0.

Der SC agierte im zweiten Durchgang etwas defensiver und verwaltete die Führung. Wacker war aktiver, fand aber nur selten den Weg vor das von Himsel gehütete Tor. Bei einem lang vor das Heimtor geschlagenen Ball bugsierte der letzte Verteidiger das Leder im 16-Meter-Raum mit dem Arm zum Torwart - der Schiedsrichter bewertete die Aktion allerdings zum Leidwesen der Ostvorstädter nicht als Handspiel. Im weiteren Verlauf spielte sich das Geschehen weitgehend zwischen beiden Strafräumen ab. Erst als Wacker zur Schlussoffensive ansetzte, gab es wieder Torraumszenen. Bei den Plauenern fand eine scharfe Eingabe von Marcel Grellmann keinen Abnehmer. Auf der gegenüberliegenden Seite ließen Rotthoff sowie der eingewechselte Zoephel gute Kontermöglichkeiten liegen. Ein weiteres Mal griff Schiedsrichter Stübner in der 86. Minute gravierend ins ausgeglichene Match ein: nachdem Niklas Kunath im Strafraum klar am Fuß getroffen wurde und daraufhin zu Boden ging, blieb die Pfeife stumm - um direkt im Anschluss auf Freistoß für die Hausherren zu entscheiden. Der erzürnte Kunath bekam nach einem Wortgefecht die rote Karte. In der Nachspielzeit verpasste Marcus Pippig nach einer Standardsituation die letzte Chance auf den Ausgleichstreffer.

Am Ende setzte sich die Mannschaft mit dem Quäntchen mehr Glück und Cleverness durch. Wacker gelang es trotz knapper Feldvorteile nicht, einen eigenen Treffer zu erzielen. So muss man die Schuld nicht ausschließlich beim schwachen Unparteiischen, sondern auch in den eigenen Reihen suchen.

(Wacker Plauen)