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16. Spieltag Vogtlandliga, 10.03.2019

 

VfB Lengenfeld - 1. FC Wacker Plauen

1:5 (0:1)

 


Wacker: Löffler, Lutz, Reyer, Pippig, Erl, Heintze/V (72. Winkler), Degelmann, Grellmann (79. Zimmermann), Schwenke (87. Wagner), Zeuner, Kührt

Lengenfeld: Weiß, Marckhoff (73. Richter), Rahmig, Amin N., Mothes, Tautenhahn/V (61. Weichold), Rudolph T., Herzog, Rank/V, Amin N., Rudolph P./V

Tore: 0:1 Heintze (43.), 1:1 Herzog (51.), 1:2 Zeuner (57.), 1:3 Winkler (72.), 1:4 Schwenke (81., FE), 1:5 Rank (88., ET)

Platzverweise: Amin N. (17., Lengenfeld, grobes Foulspiel), Weiß (80., Lengenfeld, Nachschlagen)

Schiedsrichter: Axel Reinhold (Neustadt)

Zuschauer: 50


Das Duell um die rote Laterne der Vogtlandliga konnten die Gäste klar mit 5:1 für sich entscheiden. Der gastgebende VfB Lengenfeld schwächte sich durch Undiszipliniertheiten selbst und beendete das Sechs-Punkte-Spiel mit neun Spielern.

Wacker startete gut und hätte bereits früh durch Julian Kührt in Führung gehen müssen, doch der junge Stürmer scheiterte am gut aufgelegten Schlussmann Weiß. Danach die Doppelchance für Lengenfelds Dreh- und Angelpunkt Pascal Herzog: den 20-Meter-Freistoß parierte Markus Löffler im Nachfassen, wenig später vergab er freistehend vorm Ostvorstädter Keeper. Nach einer Viertelstunde wurde der offene Schlagabtausch emotional. Niwar Amin wurde von Schiedsrichter Reinhold frühzeitig zum Duschen geschickt, nachdem er im Zweikampf mit Marcus Pippig die Nerven verlor und abseits des Spielgeschehens grob foulte. Wacker übernahm nun das Spielgeschehen, ohne jedoch zwingend zu werden. Torgefahr entstand im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs nur durch Standardsituationen. Konnte Weiß Pippig´s Direktabnahme sowie kurz darauf dessen direkten Freistoß noch reaktionsstark entschärfen, so war er kurz vor dem Halbzeitpfiff machtlos. Marvin Schwenke schlug einen Freistoß aus der Halbposition auf den langen Pfosten, wo Sebastian Heintze nur noch einköpfen musste.

Wesentlich torreicher gestaltete sich der zweite Durchgang. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff spielte Rudolph einen tiefen Pass in die Schnittstelle der Plauener Viererkette auf Herzog, welcher Löffler anschließend umkurvte und zum Ausgleich einschob. Wiederrum dauerte es nur sechs Zeigerumdrehungen, bis der nächste Torschrei zu hören war - diesmal allerdings auf der gegenüberliegenden Seite. Erneut ging dem Treffer eine Standardsituation voraus, Felix Zeuner netzte aus dem Gewühl heraus zum 2:1 ein. Im direkten Gegenzug verpasst Pascal Herzog den neuerlichen Ausgleich. Eine Minute später setzte derselbe Spieler einen Versuch von der Mittellinie nur knapp über das Gehäuse. Mit zunehmender Spieldauer sanken bei den dezimierten Gastgebern Kraft und Zuversicht. Vergab Julian Kührt per Heber noch das 3:1, so traf der eben erst eingewechselte Felix Winkler nach einem Konterangriff über Felix Zeuner und den flankenden Marvin Schwenke per Kopf zur Vorentscheidung. Als Lengenfelds gut haltender Schlussmann Weiß in der 80. Minute zum zweiten Mal die Sicherungen durchbrannten, konnte der gute Schiedsrichter gar nicht mehr anders, als auch ihm den roten Karton zu zeigen. Da das Nachtreten innerhalb des eigenen Sechzehners erfolgte, gab es folgerichtig Elfmeter (Marvin Schwenke verwandelte problemlos). Den Schlusspunkt setzte Mario Rank mit seinem Eigentor in der 88. Minute.

Wacker Plauen feierte somit einen verdienten 5:1-Auswärtserfolg in Lengenfeld, auch wenn Pascal Herzog die Gäste mit seiner One-Man-Show immer wieder vor Probleme stellte und sich Plauen in Überzahl lange Zeit unnötig schwer tat. Durch den wichtigen Dreier in der Fremde übergeben die Ostvorstädter das Tabellenschlusslicht an den VfB.

(Wacker Plauen)