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12. Spieltag Vogtlandliga, 17.11.2018

 

1. FC Wacker Plauen - FC Werda

2:4 (2:1)

 


Wacker: Löffler, Reyer, Lutz, Degelmann, Grellmann, Kührt, Winkler (72. Zimmermann), Kunath (82. Schönherr), Jusin, Heintze/V, Pippig

Werda: Frank J., Franke (55. Rittrich R.), Viertel, Fassel, Zapyshnyi, Frank C., Kalan, Puchta/V (77. Eckstein), Strobel, Rittrich J. (90+1. Merkel), Hermann

Tore: 0:1 Rittrich (13.), 1:1 Kührt (22.), 2:1 Grellmann (24.), 2:2 Kalan (60.), 2:3 Strobel (85.), 2:4 Rittrich R. (90+3.)

Schiedsrichter: Uwe Meyer (Wilkau-Haßlau)

Zuschauer: 60


Trotz Halbzeitführung unterliegt Wacker Plauen dem FC Werda und rutscht damit ans Ende des aktuellen Vogtlandliga-Klassements.

Wie schon in der Vorwoche gegen Mühltroff war Wacker das Team, welches besser ins Spiel startete. Bereits nach wenigen Minuten hätte der Gastgeber beinahe den frühen Führungstreffer erzielt, doch Felix Winkler scheiterte mit seinem Schlenzer knapp. Werda wirkte unsicher und wurde immer wieder im Mittelfeld gestoppt. Etwas überraschend daher das Gäste-Tor nach 13 Minuten. Plauen ließ bei einem zweiten Versuch nach eigenem Eckball die Konsequenz vermissen, fing sich einer Konter und wurde durch Jesse Rittrich in Rückstand geschossen. Doch die Reaktion folgte wenig später: per Doppelschlag drehte die Heimelf das Match. Zuerst war Julian Kührt aus spitzem Winkel erfolgreich, zwei Minuten später setzte sich Marcel Grellmann willensstark im Strafraum durch und netzte zum 2:1 ein. Wacker war weiter besser im Spiel, hätte aber beinahe den nächsten Treffer nach einem Tempogegenstoß der Werdaer kassiert - diesmal scheiterte Rittrich frei vor Keeper Markus Löffler (35.).

Selbiger hatte auch die erste Großchance im zweiten Spielabschnitt, fand jedoch zweimal in Löffler seinen Meister. Werda griff nun deutlich eher an und setzte Wacker früh unter Druck. Diese spielte teilweise zu umständlich. Nur selten konnten gegen aufgerückte Gäste Konterchancen gut zu Ende gespielt werden. Die beste Ost-Gelegenheit vergab Kührt per Kopf nach Eingabe von rechts. Fast folgerichtig daher das 2:2 durch Tomas Kalan, welcher einen zu kurz abgewehrten Ball der Plauener Defensive trocken im Eck versenkte. Sascha Reyer hatte die passende Reaktion auf dem Fuß, scheiterte jedoch am langen Pfosten stehend knapp. Beide Teams scheuten nun das Risiko, Werda war aber aktiver. Diese Bemühungen wurden in der 85. Minute belohnt. Zu zaghaft agierte die Verteidigung der Spitzenstädter, sodass Gäste-Kapitän Strobel fünf Minuten vor Spielende zum 3:2 einnetzen konnte. In der Nachspielzeit erhöhte der eingewechselte Ruven Rittrich auf 4:2.

Auch wenn Wacker durchaus das ein oder andere Positive aus dem Spiel mitnehmen kann, so steht unter dem Strich doch wieder eine weitere, unnötige Niederlage. In entscheidenden Momenten fehlt einfach das letzte Quäntchen Konsequenz bzw. Spielintelligenz. Nichtsdestotrotz fahren die Ostvorstädter nicht chancenlos nach Rodewisch. Anstoß auf dem neuen Kunstrasenplatz ist am kommenden Sonntag um 14 Uhr.

(Wacker Plauen)