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3. Spieltag Vogtlandliga, 08.09.2018

 

1. FC Wacker Plauen - VfB Lengenfeld

2:1 (0:0)

 


Wacker: Löffler, Reyer, Pippig/V, Zeuner, Degelmann, Winkler (76. Kourahjou), Lutz/V, Schwenke/V, Heintze (86. Havras), Kührt, Kunath (89. Wagner)

Lengenfeld: Herzog, Marckhoff, Rahmig, Amin N., Amin R., Tautenhahn, Rudolph T. (73. Gruschwitz), Rank (57. Rudolph P.), Mothes, Weiß, Dietel

Tore: 1:0 Kührt (55.), 2:0 Kunath (63.), 2:1 Herzog (89., Foulstrafstoß)

Schiedsrichter: John-Lucas Pilz (BC Erlbach)

Zuschauer: 250


Der 1. FC Wacker Plauen konnte das Duell der beiden Vorjahresletzten mit 2:1 für sich entscheiden und holt somit die ersten drei Zähler in der neuen Spielzeit.

Die Hausherren waren von Beginn an das aktivere Team, Lengenfeld wartete an der Mittellinie und beschränkte sich einzig auf lange Bälle, die der agile Niwar Ramadan Amin erlaufen sollte. Dieses Konzept wäre nach wenigen Minuten fast aufgegangen, als Wacker den Ball am gegnerischen Fünfmeter-Raum verlor und der VfB schnell konterte - Amin scheiterte in dieser Situation aber unglücklich an Wacker-Schlussmann Löffler, an dem er im Eins-gegen-Eins einfach abprallte. Auch wenn die Gäste vehement ein Foulspiel reklamierten, so entschied der gute Schiedsrichter Pilz korrekterweise auf Weiterspielen. Plauen war weiterhin die Mannschaft mit dem deutlich höheren Ballbesitz, doch Lengenfeld hatte im ersten Durchgang die besseren Torgelegenheiten. Zweimal musste Löffler in höchster Not klären. Erst parierte der Ur-Wackeraner einen Freistoß ins Mauereck, wenig später einen Abschluss auf den langen Pfosten. Schwarz-gelb agierte dagegen im Spielaufbau zu behäbig und lief sich ein ums andere Mal an der vielbeinigen VfB-Defensive fest.

Erst im zweiten Spielabschnitt bewiesen die Ostvorstädter Zielstrebigkeit vorm gegnerischen Gehäuse. 55 Minuten waren gespielt, als Julian Kührt eine perfekte geschlagene Degelmann-Flanke über den Scheitel ins lange Eck rutschen ließ. Acht Zeigerumdrehungen später erhöhte Niklas Kunath auf 2:0 - vorausgegangen war diesmal ein schnell vorgetragener Angriff über die linke Offensivseite (Zusammenspiel Kührt/Reyer). Von nun an war Wacker die deutliche bessere Mannschaft. Mohamed Kourahjou sowie Christian Lutz hätten das Spiel endgültig entscheiden können, scheiterten aber jeweils aus aussichtsreichen Positionen an der Gäste-Defensive bzw. Gäste-Keeper Pascal Herzog. So wurde es kurz vor Schluss nochmal eng, als Herzog einen an Niwar Ramadan Amin verursachten Foulstrafstoß verwandelte. Skuril dabei: der Lengenfelder Kapitän, aus Verletzungsgründen im Tor aufgeboten, erzielte den Treffer mit einem Wacker-Torwarttrikot. Die letzten Angriffe der ansonsten in der zweiten Halbzeit blassen Gästeelf sorgten nicht mehr für Gefahr, sodass die Plauener einen letztendlich verdienten Heimerfolg einfahren konnten

Mit dem erworbenen Selbstvertrauen aus dem ersten Saisonsieg reist Wacker am kommenden Samstag angriffslustig zum Stadtderby nach Chrieschwitz. Anstoß beim FC Fortuna ist um 15 Uhr.

(Wacker Plauen)