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2. Runde Kreispokal Vogtland, 18.08.2018

 

SG Pfaffengrün - 1. FC Wacker Plauen

4:2 (2:0)

 


Wacker: Löffler, Reyer, Pippig, Zeuner (74. Kourahjou), Schönherr, Degelmann, Lutz, Heintze, Schwenke/V, Schneider C. (46. Winkler), Schneider M. (46. Kunath)

Pfaffengrün: Ott, Kirschner, Herrgeist/V, Szameitat, Günther, Gräntzel, Fischer, Greiner, Bley, Müller, Spitzner T.

Tore: 1:0 Spitzner (18.), 2:0 Bley (25.), 2:1 Kunath (56.), 3:1 Gräntzel (57.), 4:1 Müller (62.), 4:2 Degelmann (70.)

Schiedsrichter: Steve Birkhold

Zuschauer: 50


Bereits in der zweiten Pokalrunde ist für die Mannschaft des 1. FC Wacker Plauen Endstation im Kreispokal. Beim 2:4 in Pfaffengrün verschlief man vor allem die erste Halbzeit, im zweiten Abschnitt führten dann leichtfertige Abwehrfehler zum endgültigen Knockout.

Für die gastgebende SG Pfaffengrün lief dagegen alles nach Plan. Die alte Pokalweisheit, mit der sich Underdogs gegen höherklassige Mannschaften motivieren - nämlich auf den einen von zehn Tagen zu hoffen, an dem man den Favoriten stürzen kann - wurde für die Rand-Treuener Realität. Mit Herz und Leidenschaft erkämpfte man sich gegen träge Wackeraner immer wieder Bälle im Mittelfeld. Ein solcher Ballgewinn führte nach etwas mehr als einer Viertelstunde zum 1:0 - Spitzner vollendete einen Konter gegen aufgerückte Ostvorstädter ohne Probleme. Zu diesem Zeitpunkt hätte Plauen bereits führen müssen, doch der Lupfer von Sebastian Heintze flog knapp am SGP-Gehäuse vorbei. Auch weitere Chancen wurden zu unkonzentriert zu Ende gespielt, sodass Torhüter Ott nur selten wirklich gefordert war. Auf der anderen Seite erhöhte Pfaffengrün nach Standard auf 2:0. Ein Freistoß von der Mittellinie flog ungehindert in Richtung des langen Pfostens, wo Bley nur noch seinen Fuß hinhalten musste.

Mit deutlich mehr Schwung startete der Vogtlandligist in die zweiten 45 Minuten und kam folgerichtig nach 56 Minuten zum Anschlusstreffer durch Niklas Kunath, welcher allein vor Ott kühlen Kopf bewahrte. Doch passend zum Auftritt der Wackeraner dauerte es keine 60 Sekunden, bis die SG den alten Abstand wiederherstellen konnte. Gräntzel profitierte dabei nach einem langen Ball vom Missverständnis zwischen Torhüter und Innenverteidigung, sodass er per Kopf einnetzen konnte. Die Vor-Entscheidung gelang Müller nach einer Stunde - auch er profitierte von einem Fehler der Ost-Defensive, die einen halbhohen Diagonalball nicht klären konnte. Die Plauener arbeiteten zwar weiterhin am Comeback, aber an solchen Tagen will einfach nicht viel gelingen. Bis auf den Distanzkracher von Jens Degelmann, der nach 70 Minuten im Pfaffengrüner Kasten einschlug, fiel kein weiterer Treffer. Die größte Gelegenheit zum 3:4 vergab der angeschlagene Felix Winkler, welcher über den rechten Flügel für deutliche Belebung sorgte.

So muss Wacker Plauen die bittere Pille schlucken, beim krassen Außenseiter ausgeschieden zu sein. Der Heimelf kann man für die gebotene Leistung nur ein großes Kompliment machen. Mit Leidenschaft und der nötigen Effizienz zieht man verdientermaßen ins Achtelfinale ein. Die Spitzenstädter empfangen am kommenden Samstag Rotschau zum Ligaauftakt - es ist Wiedergutmachung angesagt!

(Wacker Plauen)