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23. Spieltag Vogtlandliga, 13.05.2018

 

SV Grün-Weiß Wernesgrün - 1. FC Wacker Plauen

2:2 (1:1)

 


Wacker: Gebhardt, Reyer, Pippig, Zeuner, Degelmann, Polster, Schwenke/V (70. Becker), Heintze (78. Winkler/V), Lutz, Fischer, Kourahjou (57. Kunath)

Wernesgrün: Hudec, Nickel, Vavra, Rauchfuß/V, Winkler/V, Richter, Wolf, Götz, Schwarz, Zahalka, Pöhner

Tore: 0:1 Heintze (32.), 1:1 Götz (35.), 1:2 Fischer (60.), 2:2 Richter (73.)

Schiedsrichter: Gunter Schwab (Triebel)

Zuschauer: 63


Das Duell zweier Abstiegskandidaten auf dem Wernesgrüner Kunstrasenplatz war nichts für schwache Nerven, ließ beide Teams Höhen und Tiefen durchleben und endete für die Spitzenstädter mit einem - trotz doppelter Führung - glücklichen Punktgewinn.

Dabei war Wacker zunächst die bessere, selbstbewusstere Mannschaft. Aus einer stabilen Defensive heraus suchte Schwarz-Gelb immer wieder sein Heil in der Offensive und ließ den Gastgeber nur selten in den gefährlichen Bereich vordringen. Nach knapp 20 Minuten arbeitete sich Wernesgrün aber ins Spiel. Beiden Mannschaften merkte man an, dass jeweils wichtige Spieler fehlten, der Spielaufbau geriet in dieser Phase regelmäßig ins Stocken. Nach einer halben Stunden fasste sich Sebastian Heintze ein Herz und knallte das Leder aus 25 Metern Torentfernung in die Maschen. Wacker war zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht wirklich im Match - was sich am schnellen Ausgleich durch die Heimelf belegen lässt. Nur drei Minuten nach dem 0:1 verwandelte Martin Götz einen 20m-Freistoß direkt, Wacker-Keeper Kevin Gebhardt streckte sich vergeblich. Grün-Weiß blieb das bessere Team, doch Wacker konnte das 1:1 in die Pause mitnehmen.

Wernesgrün war auch im zweiten Abschnitt das aggressivere, überzeugendere Team. Nicht unverdient wäre daher der Führungstreffer für die Heimelf gewesen, doch gute Chancen, u.a. ein von Gebhardt abgewehrter Pöhner-Elfmeter, fanden nicht den Weg ins Tor. So konnte Plauen einen der wenigen guten Angriffe zum 2:1 nutzen. Über die rechte Angriffsseite wurde ein Konter schnell und schnörkellos vor den gegnerischen Strafraum gespielt, Sebastian Heintze scheiterte freistehend an Keeper Hudec, doch Nils Fischer war beim abgewehrten Ball gedankenschnell vor Ort und bugsierte das Spielgerät ins lange Eck. Doch erneut verlieh der Treffer keine Sicherheit. Wernesgrün fuhr nun Angriff um Angriff und bekam zu viel Raum dafür - Entlastung gab es für Wacker fast nicht mehr. Ein ums andere Mal hielt Kevin Gebhardt die Abschlüsse der Hausherren sicher, doch nach 73 Minuten war auch er geschlagen. Daniel Richter war zur Stelle, als der Wacker-Schlussmann einen Flankenball nicht festhalten konnte, und köpfte aus Nahdistanz ein. Auf der Gegenseite benötigte Niklas Kunath für seinen Torschuss etwas zu lang, sodass die Heimelf im letzten Moment noch verteidigen konnte. Mit der Einwechslung von Felix Winkler kam zehn Minuten vor Schluss nochmal Leben ins Spiel der Ostvorstädter, doch bei zwei knappen Abseitsstellungen hatten die Gäste Pech. So blieb es bei einem Remis, dass beide Vereine - den Befreiungsschlag im Abstiegskampf vor Augen - nicht wirklich weiterbringt.

Letztendlich muss man konstatieren, dass Wernesgrün mehr für einen möglichen Sieg tat. Wacker war zweimal eiskalt zur Stelle und konnte mit 1:0 bzw. 2:1 in Führung gehen, nutzte die Gunst der Stunde aber nicht zum eigenen nachhaltigen Vorteil aus. Mit nun drei Zählern Vorsprung und dem besseren Torverhältnis gehen die Plauener als Vorletzter (damit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz liegend) ins spielfreie Pfingstwochenende, an dem das Tabellenschlusslicht Lengenfeld zur Nachholpartie nach Werda (5.) muss.

Spielbericht des SV Wernesgrün: Link

(Wacker Plauen)