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18. Spieltag Vogtlandliga, 07.04.2018

 

Fronberg Schreiersgrün - 1. FC Wacker Plauen

1:3 (1:1)

 


Wacker: Löffler, Reyer, Pippig, Zeuner, Degelmann, Schwenke (89. Schönherr), Lutz, Wendt, Fischer, Herzog (55. Winkler/V), Kourahjou (70. Kunath)

Kottengrün: Bemmann, Graf, Baumann, Noetzel (65. Schubert), Queck, Schimpf (46. Sachs), Neumann, Fischer, Krötzsch, Fahrenholz, Baumer

Tore: 1:0 Fahrenholz (15.), 1:1 Wendt (31.), 1:2 Lutz (84.), 1:3 Kunath (90+3.)

Schiedsrichter: Michael Filc (Werda)

Zuschauer: 80


Zum ersten Mal in der laufenden Saison konnte Wacker Plauen zwei Vogtlandliga-Spiele in Folge gewinnen und macht den Abstiegskampf damit wieder spannend. Beim 3:1-Auswärtserfolg in Schreiersgrün führten späte Tore von Christian Lutz und Niklas Kunath zum hart erarbeiteten Dreier.

Nach der 0:6-Derbyniederlage in Treuen merkte man den Hausherren zwar einerseits den Willen zur Wiedergutmachung, andererseits aber auch die spielerische Verunsicherung deutlich an. Die beste Offensive der Liga kam nur langsam in Schwung und ließ erste Chancen nach Ballverlusten im Spielaufbau der Wackeraner leichtfertig liegen. Besser machte es Spielertrainer Daniel Fahrenholz in der 15. Minute, als er eine flache Eingabe von Falko Krötzsch unbedrängt ins Tor schieben konnte. Ab diesem Zeitpunkt arbeitete sich der Tabellenletzte ins Spiel. Kurz nach dem Führungstreffer verpasste Nils Fischer nach guter Einzelleistung nur knapp das Dreiangel. Auf der Gegenseite verhinderte Jens Degelmann das 0:2, indem er einen 20-Meter-Kracher von Fahrenholz per Fuß von der Linie kratzte. Von der Fronberg-Elf ging danach nicht mehr viel Torgefahr aus, immer wieder biss sich der Gastgeber an der vielbeinigen Wacker-Abwehr die Zähne aus. Den zu diesem Zeitpunkt durchaus verdienten Ausgleich erzielte Johannes Wendt nach präziser Vorarbeit durch Mohamed Kourahjou (31.). Schreiersgrün blieb optisch überlegen, die größere Gefahr ging aber von Wacker aus. Stürmer Kourahjou brachte wenige Minuten vor dem Pausenpfiff das Leder erneut im Tor unter, der gebürtige Syrer befand sich beim Pass von Christian Lutz aber knapp im Abseits und wurde daher vom guten Schiedsrichter Michael Filc zurecht zurückgepfiffen.

Der amtierende Vizemeister blieb auch im zweiten Abschnitt die ballsicherere Mannschaft, spielte sich aber nur selten bis in den Strafraum der Ostvorstädter vor. Wacker seinerseits gelang es nun nicht mehr so gut, für echte Entlastung zu sorgen und wurde - auch aufgrund der verletzungsbedingten Auswechslung von Alexander Herzog, welcher im ersten Abschnitt immer wieder schnelle Tempogegenstöße einleitete - tief in die eigene Hälfte gedrückt. Aufgrund der in den meisten Situationen sehr sicher agierenden Plauener Abwehrkette war Markus Löffler bis 15 Minuten vor Schluß wenig gefordert, reagierte dann aber stark im Eins-gegen-Eins, als er gebraucht wurde. Als alles auf ein Unentschieden oder vielleicht sogar späten Treffer der Hausherren hinauslauf, brachte Christian Lutz, am langen Pfosten einlaufend, Schwarz-Gelb nach mustergültiger Eingabe von Niklas Kunath mit 2:1 in Führung. Der eingewechselte Angreifer machte in der dritten Minute der Nachspielzeit den glücklichen, aufgrund der enormen Laufarbeit des gesamten Teams aber nicht gänzlich unverdienten Auswärtssieg perfekt.

Mit viel Selbstvertrauen empfängt die Ost am kommenden Samstag die ebenfalls erfolgreich ins Kalenderjahr gestartete SG Rotschau (3 Spiele, 3 Siege, 9:1 Tore). Nachdem in den ersten fünf Rückrundenspielen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte gegen Wacker angetreten waren, folgen in den kommenden Wochen größtenteils direkte Konkurrenten des Abstiegskampfs. Dort gilt es, die gute Form erneut abzurufen.

(Wacker Plauen)