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16. Spieltag Vogtlandliga, 10.03.2018

 

1. FC Wacker Plauen - SG Neustadt

1:2 (0:1)

 


Wacker: Löffler, Reyer, Pippig/V, Zeuner/V, Herzog, Degelmann, Lutz (90. Becker), Wendt, Polster (84. Schneider M.), Fischer, Kunath (70. Heintze)

Neustadt: Schüler, Unterdörfel, Herrmann K., Kaiser/V, Schmidt, Grunert/V, Degenkolb (70. Hopf), Tenner, Fickert (75. Wimmer), Riedel/V, Dressel

Tore: 0:1 Riedel (12.), 1:1 Fischer (62.), 1:2 Herrmann K. (90. + 1)

Schiedsrichter: Bernd Balczuweit (Lengenfeld)

Zuschauer: 70


In letzter Minute verspielte Wacker Plauen einen verdienten Punktgewinn gegen die SG Neustadt und wartet dadurch trotz einer couragierten Leistung weiter auf den ersten Zähler im neuen Kalenderjahr.

Auf dem Kurt-Helbig-Kunstrasenplatz entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zwischen den Strafräumen. Wie schon beim 4:1-Auswärtserfolg im Hinspiel lauerten die Ostvorstädter auf Kontergelegenheiten, konnten anfangs aber kaum für echte Gefahr sorgen. Der amtierende Vogtlandmeister schlug nach 12 Minuten erstmals eiskalt zu. Eine Freistoßflanke verlängerte Innenverteidiger Stephan Riedel per Kopf unhaltbar ins lange Eck. Die Hausherren waren aber keineswegs geschockt, sondern erarbeiteten sich über Linksaußen Nils Fischer sowie Niklas Kunath erste eigenen Torchancen. Die größte Gelegenheit zum Ausgleich verpasste Christian Lutz, als ihm bei einem technischen Fehler von Neustadt-Keeper Schüler der Ball unglücklich an die Hand sprang - es wäre weit und breit kein Verteidiger zur Stelle gewesen. So ging es mit 0:1 in die Kabinen.

Auch im zweiten Abschnitt war das Spiel ausgeglichen, Wacker ließ aber die letzte Konsequenz im Offensivspiel vermissen. Kunath scheiterte zweimal im Eins-gegen-Eins. Der verdiente Ausgleichstreffer fiel nach knapp einer Stunde durch den 18-jährigen Nils Fischer, welcher eine präzise Eingabe von Alexander Herzog per Kopf über die Torlinie bugsierte. Unnötigerweise verloren die Plauener nun etwas Struktur im Spiel und eröffneten der SG im zentralen Bereich Räume. Karsten Kaiser, von der ursprünglich zentral-defensiven Position in den Zwei-Mann-Sturm aufgerückt, vergab doppelt gegen den coolen Markus Löffler, der sich vom Lupf-Versuch nicht überraschen ließ. Auf der anderen Seite fand Joker Sebastian Heintze in Schüler seinen Meister (71.). Als sich beide Seiten mit der Punkteteilung angefreundet zu haben schienen, schlug Kevin Herrmann nach einem Einwurf, der seinen Weg über Umwege bis in den Wacker-Strafraum fand, eine Minute vor Spielende aus zehn Metern zu. Das letzte Aufbäumen der Spitzenstädter, bei denen Johannes Wendt wenige Sekunden vor dem Abpfiff per Distanzschuss die letzte Chance hatte, fand durch den Schlusspfiff des sehr guten Schiedsrichters Bernd Balczuweit ein jähes Ende.

Schade, dass die kämpferisch gute Leistung nicht mit einem Punktgewinn belohnt wurde. Nichtsdestotrotz zeigte der aktuelle Tabellenletzte, dass er in der Vogtlandliga nach wie vor konkurrenzfähig ist. Dies gilt es nun auch in den kommenden Partien bei Irfersgrün, gegen Kottengrün und in Schreiersgrün unter Beweis zu stellen.

(Wacker Plauen)