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15. Spieltag Vogtlandliga, 04.03.2018

 

SC Syrau - 1. FC Wacker Plauen

6:0 (3:0)

 


Wacker: Löffler, Reyer (70. Becker), Pippig/V, Zeuner/V, Degelmann, Lutz, Heintze/V (80. Schönherr), Polster, Fischer, Kunath/V, Schneider M. (60. Kourahjou)

Syrau: Himsel, Färber, Sennewald, Steinbach D., Zierold, Mannig, Steinbach P., Rotthoff (62. Köttnitz Fl.), Rudisch (75. Kunze), Schneider, Wolf (83. Jahn)

Tore: 1:0 Zierold (26., Foulstrafstoß), 2:0 Schneider (35.), 3:0 Sennewald (44.), 4:0 Wolf (61.), 5:0 Köttnitz Fl. (85.), 6:0 Steinbach P. (89.)

Schiedsrichter: Marcus Vogt

Zuschauer: 99


Beim klar favorisierten SC Syrau gab es für die Wackeraner im ersten Pflichtspiel des neuen Kalenderjahres nichts zu holen. Dabei konnte der Tabellenletzte dem Dritten zwar phasenweise Paroli bieten, insgesamt war der Auftritt aber einmal mehr zu fehlerbehaftet, um einen ähnlichen Erfolg wie im Hinspiel (2:2) erzielen zu können.

In den ersten 25 Minuten entwickelte sich ein offenes Spiel mit Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Syrau versuchte hauptsächlich über die rechte Angriffsseite, Gefahr zu erzeugen, war aber zunächst nicht präzise genug. Die erste große Torchance vergab Wacker in Person von Sebastian Heintze, der mit seinem Heber nach starkem Pass von Markus Schneider am glänzend reagierenden SC-Schlussmann Himsel scheiterte. Die entscheidende Wendung nahm das Spiel in den zwanzig Minuten vor der Pause. Clemens Zierold verwandelte - anders als noch im Hinspiel - einen Foulstrafstoß sicher zum 1:0. Zuvor war Syraus Neuzugang Tommy Färber um Strafraum zu Fall gekommen, was einen Kann- aber nicht Muss-Pfiff des Schiedsrichters zur Folge hatte. Die Drachenstädter agierten nun selbstbewusster und zielstrebiger. Paul Schneider, wie Färber vom VFC Plauen zum amtierenden Kreispokalsieger gewechselt, köpfte einen Zierold-Eckstoß nach 35 Minuten aus fünf Metern in die Maschen. Wacker war in dieser Phase nicht in der Lage, sich zu befreien, sodass Syraus Umklammerung kurz vor der Pause zum 3:0 durch einen abgefälschten Sennewald-Schuss führte.

Die Pause war für die Ostvorstädter wichtig, um sich neu zu sammeln. Syrau trat über weite Strecken des zweiten Abschnitts nicht mehr mit derselben Konsequenz aus den letzten Minuten des ersten Durchgangs auf. Dennoch fiel nach einer knappen Stunde das 4:0 - wiederum aus Sicht der Gäste viel zu leicht: Flanke von der rechten Seite, Kopfball Daniel Wolf, Tor. Mit der deutlichen Führung im Rücken gewährte der Sportclub den Spitzenstädtern nun deutlich mehr Freiheiten. Trotz zahlreicher guter Chancen aus aussichtsreichsten Positionen gelang Wacker aber kein Treffer. Unfassbar, wie fahrlässig vor dem gegnerischen Gehäuse beste Gelegenheiten ausgelassen wurden. Wie es geht, zeigte der eingewechselte Florian Köttnitz (er ersetzte den dritten Syrauer Winterneuzugang Rotthoff (VfB Auerbach)), nach 85 Minuten. Nach einem Einwurf dribbelte er sich bis vor Schlussmann Löffler und netzte eiskalt ein - deutlicher kann man den Unterschied zwischen beiden Mannschaften an diesem Tag nicht vor Augen geführt bekommen. Zu allem Überfluss traf Pascal Steinbach nach einem Konterangriff noch zum 6:0-Endstand.

Auch wenn die Niederlage unter dem Strich zu hoch ausfiel, wurde auf dem Kunstrasenplatz im Vogtlandstadion deutlich, warum Wacker Plauen derzeit auf dem letzten Tabellenrang steht. Zu einfache Gegentore, zu schlampige Chancenverwertung, zu wenig Zugriff in kritischen Phasen. 25 ordentliche Minuten reichen nicht, um in der Vogtlandliga Zählbares mitnehmen zu können.

(Wacker Plauen)