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12. Spieltag Vogtlandliga, 18.11.2017

 

1. FC Wacker Plauen - 1. FC Rodewisch

1:2 (0:1)

 


Wacker: Löffler, Jusin, Pippig, Zeuner, Degelmann, Lutz/V, Wendt,/V Herzog, Heintze, Schneider M./V (46. Winkler), Mühlhaus (81. Kourahjou)

Rodewisch: Weidlich, Kleber, Martin (19. Liebelt), Wolf, Marthol, Kühnel, Flink/V, Zeitler, Remter, Wünsch T. (64. Wutzler), Neumeister (82. Richter)

Tore: 0:1 Remter (22.), 1:1 Herzog (47.), 1:2 Zeitler (57.)

Schiedsrichter: Gunter Schwab (Triebel)

Zuschauer: 70


Eine unnötige Niederlage musste Wacker Plauen am vorletzten Hinrundenspieltag gegen den 1. FC Rodewisch einstecken. In einem ausgeglichen Spiel hatten beide Teams gute Gelegenheiten, letzlich hatten die Gäste aber das Quäntchen mehr Qualität vorm gegnerischen Gehäuse.

Die Ostvorstädter waren vom Anpfiff weg um Spielkontrolle bemüht, Rodewisch ließ die Hausherren bis zur Mittellinie frei gewähren und versuchte seinerseits mit langen Bällen in die Spitze für Gefahr zu sorgen. Defensiv standen beide Teams gut, sodass sich das Geschehen größtenteils zwischen den Strafräumen abspielte. Danny Remter nutzte die erste klare Chance zur Gästeführung, einen optimal gespielten Steilpass lupfte er über den herauseilenden Markus Löffler ins lange Eck. Auf der Gegenseite verpasste Benjamin Mühlhaus nach einem guten Spielzug über die rechte Angriffsseite haarscharf den Ausgleich.

Wenige Augenblicke nach Wiederbeginn hatte Wacker erstmals nach drei torlosen Spielen wieder Grund zum Jubeln. Einen Pippig-Freistoß bugsierte der einlaufende Alexander Herzog mit dem Bein ins lange Eck (47.). Die Freude währte allerdings nur gut zehn Minuten, denn nach einer knappen Stunde musste Plauen den erneuten Rückstand hinnehmen. David Zeitler zog aus zwanzig Metern halblinker Position ab, leicht abgefälscht senkte sich der Ball unhaltbar in die Maschen. Die Heimelf ging nun mehr ins Risiko, was sich in häufigeren Strafraumaktioen auf beiden Seiten wiederspiegelte. Der eingewechselte Rodewischer Pascal Wutzler hatte die Entscheidung auf dem Fuß, doch Markus Löffler holte dessen Distanzkracher aus dem rechten Torwarteck. Große Aufregung nach 75 Minuten: Felix Zeuner nickte eine Standardsituation regulär zum 2:2 ins Netz, doch der ansonsten sehr gut pfeifende Schiedsrichter erkannte den Treffer aufgrund einer passiven Abseitsstellung eines anderen Spielers nicht an. Glück für Rodewisch, dass das Zusammenspiel zwischen Schiedsrichter und Linienrichter in diesem Fall nicht funktionierte. Nichtsdestotrotz hatte Wacker den Ausgleich in zwei weiteren Aktionen auf dem Servierteller, Felix Winkler scheiterte allerdings per Kopf an der Latte bzw. in der Nachspielzeit am sicheren Keeper Weidlich.

Ärgerlich, dass sich die Mannschaft nach einer ordentlichen Leistung nicht mit dem Punkt belohnte - ein Unentschieden wäre wohl das gerechte Resultat gewesen. Rodewisch machte mit dem Auswärtsdreier einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller heraus und wird aller Voraussicht nach auf einem der begehrten Mittelfeldplätze überwintern.

(Wacker Plauen)