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17. Spieltag Vogtlandliga 2016/2017, 09.04.2017

 

SpG Erlbach/B. Elster/B. Brambach - 1. FC Wacker Plauen

 

4:3 (1:2)

 


Wacker: Gebhardt - Hussein, Wagner/V, Höfer, Dick - Sharki/V, Wolff, Freund, Mergner - Kunath (60. Samuel), Kourahjou/V

Tore: 1:0 Stark (10.), 1:1 Wolff (13.), 1:2 Kourahjou (45.), 2:2 Stark (75.), 3:2 Jacob (77.), 3:3 Kourahjou (82.), 4:3 Hildebrand (84.)

Schiedsrichter: Jens Degenkolb

Zuschauer: 30


Eine weitere sowohl bittere als auch unnötige Spitzenspiel-Niederlage mussten die Wackeraner in Erlbach hinnehmen. Bis zur 75. Minute lag man bei sonnigem Wetter in Führung, doch aufgrund eklatanter Abwehrfehler erzielte die Heimelf in der verbleibenden Schlussviertelstunde noch drei Treffer.

Die Erlbacher begannen offensiv und konnten bereits nach zehn Minuten in Führung gehen. Aus zwanzig Metern zentraler Position platzierte Kevin Stark seinen Schuss unhaltbar ins rechte untere Eck das Gäste-Tores. Infolgedessen wurde Wacker besser. Bereits drei Minuten nach dem Rückstand glich Henning Wolff per direktem Freistoß aus. Danach waren die Plauener leicht überlegen, spielten sich jedoch immer wieder am Strafraum der Heimelf fest. Jan Mergner scheiterte per Direktabnahme aus halblinker Position ebenso knapp wie Henning Wolff mit seinem Abschluss aus dem Rückraum. Wenige Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit köpfte Mohamed Kourahjou seine Farben aus Nahdistanz in Front.

Mit Beginn des zweiten Abschnitts kontrollierten die Ostvorstädter zwar das Spiel, doch wurde es verpasst, mit einem dritten Treffer für klare Fronten zu sorgen - Niklas Kunath sowie Abdulrahman Sharki fehlte die Präzision aus gut fünfzehn Metern. 25 Minuten vor Spielende kippte die Begegnung. Plauen machte die bis dahin ideenlosen Gastgeber mit einigen Unkonzentriertheiten stark. Ein knapp neben den langen Pfosten gesetzter Kopfball nach gut getretenem Eckstoß läutete die Schlußoffensive des Tabellendritten ein. Der 2:2-Ausgleich durch Kevin Stark war in der 75. Minute nur eine Frage der Zeit. Erlbachs Stürmer profitierte dabei von einem flach getretenen Abstoß des Wacker-Torhüters. Nur zwei Minuten später verschätzte sich die Wacker-Verteidigung auf Höhe der Strafraumgrenze - Ernst-Moritz Jacob konnte somit frei durchbrechen und Kevin Gebhardt unbedrängt aus zehn Metern überwinden. Die Spitzenstädter zeigten aber Charakter und kamen durch einen erneuten Kourahjou-Kopfball zum Ausgleich. Die Euphorie des 3:3 wich aber schnell der Ernüchterung über ein erneut ungenügendes Abwehrverhalten, Hildebrand setzte sich gut durch und markierte innerhalb des Sechzehners aus halbrechter Position das spielentscheidende 4:3.

Nach der dritten knappen Rückrunden-Niederlage gegen ein Spitzenteam stellten die Wackeraner endgültig unter Beweis, dass zu einer besseren Tabellenposition eindeutig die Cleverness und Souveränität fehlen. Immer wieder sorgen zu einfache Gegentore für den Genickbruch in ansonsten gut geführten Partien - so ist einfach nicht viel mehr drin als ein mittelmäßiger fünfter Platz.

(Autoren: André Neidhardt / Jörg Walther)