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13. Spieltag, 2. Kreisklasse Staffel 2, 24.11.2018

ESV Lok Plauen 2 - 1.FC Wacker Plauen 2

3:1 (2:0)

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Lok 2: Glintschert, Weich, Kretzschmar, Al Boursan (65. Brückner), Meinhold, Schricker, Luong (80. Alosta), Hofmann, Tabarani, Merten, Habeck

Wacker 2: Gerbeth, Schwabe, Schubert (46. Rauh), Wagner, Schmalfuss (50. Röder), Felkel, Becker, Herzog, Hussein, Walther, C. Schneider

Tore: 1:0 Shawakh Al Boursan (30.), 2:0 Meinhold (38.), 2:1 Merten (65. ET), 3:1 Brückner (78.)

Schiedsrichter: Michael Schröter

Zuschauer: 10

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Zum Ende der Hinserie trafen die zweiten Mannschaften von Lok Plauen und Wacker Plauen aufeinander. Nach dem Pflichtsieg in der Vorwoche, wollte man auch in diesem Spitzenspiel punkten.

Wacker tauschte dreimal in der Startaufstellung. Für Gebhardt, Röder und Kourahjou spielten Gerbeth, Walther und Felkel. Beide Teams begannen die Begegnung ruhig und waren auf Spielkontrolle bedacht. Es dauerte einige Minuten bis die ersten Chancen ausgespielt wurden. Für die Heimelf kam Al Boursan zweimal gefährlich vors Tor, für Wacker versuchten es Herzog und Walther, jedoch ohne Erfolg. Mit anhaltender Dauer der ersten Halbzeit wurde Lok druckvoller. Gleichzeitig verpassten es die Ostvorstadt den nötigen Zugriff zu halten. Folglich wurde die Defensive von Wacker immer weiter unter Druck gesetzt. In der 30. Minute geriet man in Rückstand. Eine Flanke von der rechten Seite wurde nicht entscheidend gestört, Im Zentrum setzte sich Al Boursan stark gegen Schubert durch und erzielte per Kopf seinen bereits 18. Saisontreffer. Bis zur Halbzeit sah man dasselbe Bild. Die Gastgeber drückten weiter und bekamen in der 38. Minuten einen schmeichelhaften Freistoß. Meinhold trat an und setzte den Ball genau neben den Pfosten. Somit ging es mit einem 2:0 Rückstand in die Pause.

Zur Pause wechselte Trainer Schneider. Für den angeschlagenen Schubert kam Rauh in die Begegnung. Wacker nahm sich einiges vor für die zweite Halbzeit und ab dem Anpfiff war genau dieser Wille zu erkennen. Nach wenigen Sekunden konnte sich der gerade eingewechselte Rauh mit einer von mehreren guten Szene auszeichnen. Der Ball ging knapp vorbei. Desweiteren kamen Herzog und Schneider zu weiteren Möglichkeiten welche auf der Linie geklärt werden konnten. In der 50. Minute musste bereits zum zweiten Mal gewechselt werden. Röder wurde für den verletzten Schmalfuss eingewechselt. Wacker kam weiter zu Chancen, aber der Ball wollte nicht rein. Flanken über die Außenpositionen von Becker und Hussein fanden meist einen Abnehmer, jedoch fehlte vor dem Tor das Quäntchen Glück. Auch unsere Stürmer Rauh und Walther scheiterten meist am Keeper. In dieser Phase wären 2 Tore nicht unverdient gewesen, jedoch konnte die Vielzahl der Chancen nicht genutzt werden. In der 65. Minute brachte Herzog einen wuchtigen Freistoß in den Strafraum, welcher ins Tor abgefälscht wurde. Der Anschluss war geschafft und Wacker drückte weiter. Jedoch ohne Erfolg. Die Gastgeber waren nur noch Defensiv gefordert und hatten Glück, dass keine der weiteren Möglichkeiten genutzt werden konnte. Jeder Wackeraner hatte wohl mindestens eine Chance auf dem Fuß, welche an einem anderen Tag im Tor landet. Umso bitterer war der 3:1 Treffer für die Lok-Reserve. Ein unnötig verursachter Freistoß konnte nur in die Mitte geklärt werden. Dort stand der eingewechselte Brückner zum einschieben bereit. Auch in den letzten Minuten versuchte Wacker alles. Jedoch hätte man an diesem Tag wohl noch bis zur Dunkelheit spielen können und man hätte trotzdem kein weiteres Tor geschossen.

Wacker muss sich also mit der ersten Saisonniederlage begnügen. Diese geht aufgrund der verschlafenen ersten Halbzeit in Ordnung. Wenn man jedoch irgendwie das zweite Tor schießt, hat man die Oberhand über die Begegnung und kann sich im schlimmsten Fall über einen Punkt freuen. Nichtsdestotrotz kann man auf die Leistung in der zweiten Halbzeit aufbauen. Jeder stellte sich zu 100 Prozent in den Dienst der Mannschaft und versuchte das Resultat zu kippen.

Trotz Niederlage hat Wacker noch 4 Punkte Vorsprung. Man ist also Herbstmeister und kann stolz in die Winterpause gehen. Das Spiel gegen Ranch 2, in der kommenden Woche wird in das Jahr 2019 verlegt. Wir wünschen eine erholsame Winterpause und hoffen auf gleiche Erfolge in der Rückrunde.

(Wacker Plauen)