Die Geschichte des
Vereins
Namensentwicklung
1907 |
F.C. Wacker Plauen |
1920 |
ATV oder auch TuS Eiche Plauen - F.A. Wacker Plauen
(F.A. = Fußballabteilung) |
1945 |
Plauen Ost |
1946 |
Sportgruppe Plauen Ost |
1950 |
Betriebssportgemeinschaft KWU Plauen
KWU = (Kommunales Wohnungsunternehmen) |
1951 |
Sportgemeinschaft Plauen |
1954 |
BSG Aufbau |
1976 |
BSG Wema/Aufbau |
1980 |
BSG Stadtbaubetrieb |
1990 |
SV Wacker 90 Plauen (nur kurzzeitig) |
1990 |
1. FC Wacker Plauen |
Die Geschichte
Der historische Überblick:
1907 Gründung des „F.C. Wacker Plauen“ als einer der ersten Arbeiter-Fußballvereine im Vogtland in der Gaststätte Elstergrund (Fürstenstraße/heute Stresemannstraße) – zunächst ohne eigene Spielstätte
28.02.1908 erstes bekanntes Wacker-Spiel (Freundschaftsspiel) zwischen dem
FC Apelles Plauen II – FC Wacker Plauen 3:3
1910 Der F.C. Wacker hat lt. Adressbauch der Stadt Plauen 65 Vereinsmitglieder
1914 Auflösung des Vereins durch den Kriegsausbruch
1919 Gründung des VfR Plauen, der später auch in der Ostvorstadt spielt
1920 Neugründung der "F.A. Wacker Plauen" in der Gaststätte "Zum Sandwirt" und Anschluss an den "Arbeiter- und Turnverein Eiche" – der Verein spielt nun auf dem Höhensportplatz an der "Eiche“ (heute Hundesportplatz)
1921 Beginn des Sportplatzbaus an der Kemmlerschule durch den "Arbeiterturn- und Sportverein Eiche" und die "Wacker"-Mitglieder
1923 Einweihung des Sportplatzes sowie einer Baracke mit Geräte und Umkleideräumen
1933 Verbot und Auflösung aller Arbeitervereine, der Platz wird nun vom regimefreundlichen "VfR Plauen" weitergenutzt – nicht wenige Wacker-Kicker schließen sich dem VfR an
1939 Die A-Junioren des VfR Plauen kommen bis ins Endspiel um die Sachsenmeisterschaft (2:5-Niederlage gegen den VfB Leipzig)
bis 1945 Der VfR Plauen existiert bis Kriegsende – Nutzung der Baracke als Unterkunft für englische Kriegsgefangene
16.09.1945 Verbot des VfR Plauen und II. Neugründung unter dem Namen "Plauen Ost" im Vereinslokal "Zum Sandwirt" – auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration werden alle Gerätschaften und Spielkleidung beschlagnahmt, dennoch Teilnahme am offiziellen Spielbetrieb nachdem der Platz von Bombenkratern und Autowracks beräumt wurde
1946 Bei der "SG Plauen Ost" spielen nun zwei Männer-, drei Nachwuchsmannschaften (weiterhin gehörten zwei Großfeld-Handballteams zum Verein)
16.06.1946 Beginn der Meisterschaftsspiele in der "Gruppe Plauen"
1947 "Ost" wird in der „Bezirksklasse Plauen“ nur Letzter, darf aber wegen der Aufstockung der Spielklasse weiterspielen – die Handballer lösen sich vom Verein und treten anderen Mannschaften bei
bis 1949 Die Baracke und ein zweiter Schuppen dienen als Unterkünfte für Ausgebombte, Rückkehrer und Flüchtlinge
Juli 1950 I. Sommerfest des Vereins mit Festumzug durch die Ostvorstadt
1952 Bei den Landesmeisterschaften im Kegeln werden die Frauen und Senioren Vize-Meister. In der Kategorie 5er-Gruppe holt man unter dem Namen „Wacker“ gar den Titel „Landesmeister“
18.08.1952 Das erste Interzonenspiel zwischen der SG Plauen und dem 1. FC Bamberg endet vor 2.000 Zuschauern mit 3:7
05.11.1952 Der 71-jährige Paul Immler wird in seiner Leistungsklasse DDR-Meister im Kegeln
1954 Die SG Plauen wird Kreismeister und steigt in die Bezirksklasse, im Jahr darauf folgt jedoch der Abstieg
bis 1956 Umbau des Sportplatzes zum ebenerdigen Hartplatz (bisher halb Rasen - halb Hartplatz mit erheblicher Hangneigung)
1956 2. Kreismeistertitel – Aufbau scheitert jedoch in der Aufstiegsrunde
01.08.1958 Fusion der Handball-Sektionen der BSG Traktor Oberlosa und der BSG Aufbau Plauen zur BSG Aufbau Plauen-Oberlosa (DDR-Liga im Feldhandball)
1959 3. Kreismeistertitel – wieder scheitert man in der Aufstiegsrunde
26.02.1960 Sensationeller 5. Platz der Schülermannschaft von Aufbau bei den DDR-Hallenmeisterschaften in Magdeburg
1960 4. Kreismeistertitel – das alte Lied… - Abriss der alten Baracke und I. Spatenstich zum Aufbau des heutigen Sportlerheims
29.12.1960 Beim seinerzeit bestbesetzten Schüler-Hallenturnier der DDR in Halle gelingt unseren Jungs ein hervorragender 2. Platz (von 12 Mannschaften)
1961 Auch auf dem Großfeld erringt die Schülermannschaft der "BSG Aufbau Plauen" sensationell den 5. Platz bei der DDR-Meisterschaft in Erfurt – zuvor schlug man den SC Karl-Marx-Stadt mit 2:1 im Endspiel um die Bezirksmeisterschaft
April 1963 Die DDR-Liga-Mannschaft im Feldhandball startet unter einem neuen Namen: BSG Fortschritt Dako Plauen und scheidet somit auch aus der Chronik aus
1963 5. Kreismeistertitel und endlich Aufstieg zur Bezirksklasse
1964 Mit Volker Strobel (Schüler) und Holger Rindfleisch (Schüler + Junioren) schaffen zwei Aufbau-Spieler gar den Sprung in den Kader der DDR-Nachwuchsauswahl (Süd)
31.10.1964 Einweihung den neuen Sportlerheims
1965 Aufstieg der A-Junioren in die Bezirksklasse – Eröffnung der Kegelbahn
1966 Abstieg der I. Mannschaft nach drei Jahren Bezirksklasse
1967 A-Junioren steigen in die Bezirksliga auf
bis 1970 Zahlreiche Delegierungen zur Oberliga-Mannschaft von FC Karl-Marx-Stadt und zum Liga-Team von Motor Wema Plauen (heute VFC Plauen)
1972 6. Kreismeistertitel und Aufstieg in die Bezirksklasse
1973 "Aufbau" kehrt in die Bezirksklasse zurück und belegt sofort den 3. Platz
1974 Aufstieg in die Bezirksliga (dritthöchste Spielklasse der DDR)
27.10.1974 Das Ortsderby zwischen Aufbau und Wema verfolgen 3.000 Zuschauer, ein Rekord für die Ewigkeit
1975 Mit Platz zehn rangieren die "Ostvorstädter" zwei Plätze vor dem Ortsrivalen Motor Wema Plauen
1976 "Aufbau" wird Letzter in der Bezirksliga – es kommt zum Zusammenschluss mit "Motor Wema Plauen" zur "BSG Motor Wema/Aufbau Plauen"
1978 Trotz Fusion folgt der Abstieg in die Bezirksklasse
1979 Zahlreiche Spieler trennen sich von der "Wema" und wagen den Neustart als "BSG Stadtbaubetrieb Plauen" in der untersten Spielklasse (II. Kreisklasse)
1980 Meisterschaft in der 2. Kreisklasse und Kreispokalsieger
1981 7. Kreismeistertitel und Durchmarsch in die Bezirksklasse
1983 Die BSG Stadtbaubetrieb Plauen wird erstmalig Hallenkreismeister des KFA Plauen – auch beim Hallenpokalturnier der Bezirksmannschaften gelingt der Sieg
1984 Staffelsieg in der Bezirksklassenstaffel 1 – in den Aufstiegsspielen zur Bezirksliga scheitert man jedoch knapp
1986 Nach vier Jahren folgt der Abstieg aus der Bezirksklasse
1987 8. Kreismeistertitel – im entscheidenden Aufstiegsspiel scheitert man
1989 9. Kreismeistertitel und Kreispokalsieg – wieder scheitet man in den Aufstiegsspielen
1991 10. Kreismeistertitel und Aufstieg zur Bezirksklasse (am grünen Tisch)
1992 Statt des geplanten Sportplatzumbaus zum Rasenplatz erhält der "Wacker-Platz" eine graue Tennschicht
1993 Abstieg aus der Bezirksklasse
1994 11. Kreismeistertitel und Sieg in den Aufstiegsspielen gegen Klingenthal – doch sofortiger Wiederabstieg – Das I. Sommerfest nach der Wiedervereinigung wird ein voller Erfolg – Modernisierung und vollautomatischer Umbau der Kegelbahnanlage
1996 Kompletter Umbau der Sportanlage (Kleinfeldsportplatz, Laufbahn, Rasenplatz, Traver-sen, Flutlicht,...) – Neugründung einer Kegelabteilung
31.05.1997 Rasenweihe der Sportanlage "Gerhard Bertram" mit dem Spiel 1. FC Wacker Plauen - 1. FC Dynamo Dresden 2:12 vor 1.500 Zuschauern
14.06.1997 3. Kreispokalsieg gegen die SG Unterlosa
1998 12. Kreismeistertitel und Aufstieg zu Bezirksklasse trotz Umzugs auf den Chrieschwitzer Sportplatz, da der Rasenplatz bereits saniert werden muss
1999 "Wacker" erhält einen neuen Sozialtrakt
2002 Die Sportanlage vergrößert sich um den ehemaligen Schulgarten (Kleinfeld-Kunstrasen mit Sozialtrakt)
2003 Der I. Mannschaft gelingt nach fast 30 Jahren erneut der Aufstieg in die Bezirksliga, zudem steht das Team in Bezirkspokalendspiel (1:2-Niederlage gegen BSC Freiberg)
2005 Wacker erhält von der Stadt den neuen Kunstrasenplatz "Helbig-Platz" überantwortet, er dient fortan als Nebenplatz – Wacker wird erstmals nach der Wiedervereinigung Hallenkreismeister
11.06.2005 4. Kreispokalsieg durch die II. Mannschaft – gleichzeitig Meister in der I. Kreisklasse und Aufsteiger zur Kreisliga
bis 2006 Die zahlreichen Umbaumaßnahmen am Sportlerheim sind abgeschlossen (Dacheindeckung, Vorplatz, Fenster, Fassade, Eingang, Biergarten, Innenausbau)
2006 Mit Tabellenplatz 7 in der Bezirksliga Chemnitz erreichen die "Wackeraner" ihr bestes Ergebnis der Vereinsgeschichte – die A-Junioren werden Hallenbezirksmeister und Staffelsieger in der Bezirksklasse, verzichten aber auf das Aufstiegsrecht
2007 Wacker begeht mit einer 10-tägigen Festwoche seinen 100. Geburtstag
2008 Als Tabellen-Sechster der Bezirksliga erreichte Wacker
die beste Platzierung der Vereinsgeschichte
2008 Erstmals wird bei Wacker jetzt auch Volleyball gespielt. Wolfgang Dörschel ließ eine Beach-Volleyball-Anlage errichten.
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