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DIE BUDENZAUBERECKE

Die Endrunde der HKM 2009/10

Fazit:

Die Leser von wacker-online sollten am Ende Recht behalten. Bei der Umfrage ging der VFC Plauen als klarer Sieger aus dem Rennen und so sollte es auch auf dem Hallenparkett kommen. Die Regionalligareserve spielte den mit Abstand besten Fußball und gewann somit auch verdient die Hallenkreismeisterschaft. Der FC Fortuna landete ebenfalls leistunggerecht auf dem zweiten Rang. Bereits im Vorrundenspiel gegen den VFC Plauen (5:3) zeichneten sich ab, dass diese beiden Mannschaften sich im Finale gegenüber stehen werden. Auf Rang drei landete am Ende der 1. FC Wacker Plauen. Zwar spielten die Ostvorstädter während des gesamten Turniers keinen berauschenden Fußball - im entscheidenden Moment waren die Ostvorstädter jedoch immer zur Stelle und gewannen am Ende auch verdient Bronze. Als kleine Überraschung kann sicherlich der Auftritt der Wernitzgrüner gewertet werden. Die Oberländer spielten einen sehr gepflegten Ball und haben bis zum spannenden Halbfinale kein Spiel verloren. Zwar ist der undankbare vierte Platz für die Spielvereinigung am Ende etwas ärgerlich, dennoch haben sich die Grün-Weißen sehr gut präsentiert. Selbiges gilt auch für die SG Unterlosa, die in der schwereren Staffel am Ende die Segel streichen musste. Der SV Bobenneukirchen präsentierte sich zwar sehr ordentlich und hatte mit Andy Rödel, den wohl besten Hallenspieler in seinen Reihen, konnte am Ende jedoch nicht mithalten. Der SC Syrau verkaufte sich als Mannschaft recht ordentlich. Dies kann man von einem wohlgemerkt kleinen Teil deren Fans nicht behaupten. Die Syraur fielen gleich drei mal negativ auf, nachdem Gegenstände auf das Spielfeld geworfen wurden. Dieses Zuschauerverhalten war das einzig negative an einer gelungenden Endrundenveranstaltung. Die Schiedsrichter Zimmermann und Rosenkranz hatten das Geschehen weitesgehend im Griff. Referee Langner dagegen zog desöfteren den Unmut der Zuschauer auf sich. Im Allgemeinen hat sich bestätigt, dass eine tolerantere Regelauslegung und das sogenannte "Fingerspitzengefühl" sowohl bei Zuschauern, als auch Spielern besser ankommen, als das ständige zeigen von gelben Karten. Im Gesamtverlauf haben die Schiedsrichter dennoch überzeugen können, denn man sollte sich auch bewusst sein, dass die Unparteiischen in der Halle einen sehr schwierigen Part zu absolvieren haben.

Mit 850 Zuschauern war die Endrunde damit auch der krönende Abschluss eines tollen Hallenspektakels. Die Veranstalter haben ihre Aufgaben hervorragend umgesetzt. Besonders positiv ist Jurymitglied Jürgen Heinz zu erwähnen, der als Hallensprecher eine super Figur abgegeben hat.

Alles in allem bleibt die Hallenkreismeisterschaft im Vogtland ein absolutes Erfolgsmodell. Man kann nur an den Kreisverband appellieren, diese Veranstaltung so zu belassen, wie sie ist. Eine Zusammenlegung der Hallenmeisterschaft mit dem Kreis Göltzschtal wäre wohl das Ende dieser tollen Veranstaltung. Also liebe Verantwortliche des Kreisverbandes: Bitte tut alles dafür, dass UNS diese Hallenkreismeisterschaft erhalten bleibt.

Gruppe A

Ergebnisse:

Bobenneukirchen

1-5

Unterlosa

VFC Plauen

6-3

Fortuna Plauen

Unterlosa

2-4

Fortuna Plauen

Bobenneukirchen

1-10

VFC Plauen

Fortuna Plauen

5-4

Bobenneukirchen

Unterlosa

1-5

VFC Plauen

Tabelle:

1. VFC Plauen 21:5 Tore | 9 Punkte

2. Fortuna Plauen 12:12 Tore | 6 Punkte

3. SG Unterlosa 8:10 Tore | 3 Punkte

4. Bobenneukirchen 6:20 Tore | 0 Punkte

Bericht:

Emotionsausbrüche waren hier eher selten. In souveräner Manier marschierte der VFC Plauen mit der Maximalpunktzahl und 21:5 Toren ins Halbfinale. Der Bezirksligakader von Trainer Thomas Wolfrum ließ sich auch nicht von den jeweiligen 1:1-Ausgleichstoren gegen Fortuna (6:3) und Bobenneukirchen (10:1) aus der Fassung bringen. In aller Ruhe demontierte man zuletzt noch Unterlosa (5:1) und blieb somit auf Torrekordkurs in der Geschichte der Hallenkreismeisterschaft. Am Ende traf der VFC in der Addition aller drei Runden 80 Mal ins Schwarze, womit man Wacker Plauen (2007/76 Tore) übertrumpfte. Wirklich spannend wurde es auch im Kampf um Platz nicht. Denn Fortuna setzte sich nach der Auftaktniederlage gegen den VFC (3:6) gegen Unterlosa (4:2) letztlich sicher durch. Mit drei Treffern war es der Fortune Berndt, der in dieser Partie brillierte. Beim abschließenden 5:4-Erfolg gegen Bobenneukirchen führte der ohne Nervenflattern agierende FC Fortuna bereits 4:1 und 5:2, bevor man in der Schlussminute etwas fahrlässig agierte. Der SG Unterlosa fehlten nach dem überraschend klaren Auftaktsieg gegen Bobenneukirchen (5:1) die Mittel, um einem der beiden Staffelfavoriten ein Bein zu stellen. Insgesamt enttäuschte die SGU mit dem fünffachen Torschützen Becker aber nicht. Etwas mehr ausgerechnet hatte sich dagegen der SV Bobenneukirchen, der ohne Punktegewinn und mit 6:20 Toren die Segel strich. Die insgesamt fünf Tore der beiden Torjäger Rödel (20 Treffer) und Grimm (17 Treffer) genügten nicht, um die schwache Defensivleistung zu übertünchen. (kare)

Gruppe B:

Ergebnisse:

SC Syrau

3-3

Lok Plauen

Wernitzgrün

2-2

Wacker Plauen

Lok Plauen

3-3

Wacker Plauen

SC Syrau

1-3

Wernitzgrün

Wacker Plauen

6-2

SC Syrau

Lok Plauen

3-5

Wernitzgrün

Tabelle:

1. SpVgg Wernitzgrün 10:6 Tore | 7 Punkte

2. Wacker Plauen 11:7 Tore | 5 Punkte

3. Lok Plauen 9:11 Tore | 2 Punkte

4. SC Syrau 6:12 Tore | 1 Punkt

Bericht:

In der Staffel B ging es von Beginn an richtig spannend zu. In der ersten Partie trennten sich Titelverteidiger Lok Plauen und Syrau mit 3:3. Die Syrauer konnten einen 1:3 Rückstand, noch zum 3:3 Unentschieden ausgleichen. Ebenfalls Unentschieden endete das Spiel zwischen Wernitzgrün und Wacker Plauen. In diesem Spiel gab Wackers Christian Rose sein sensationelles Comeback nach seinem schweren Verkehrsunfall vor einem Jahr. Rose wurde von den Zuschauern mit viel Applaus empfangen und konnte bei seinem ersten Auftritt vollauf überzeugen. Die Oberländer gingen jeweils zwei mal in Führung, doch Wackers bester an diesem Tag, Michel Bär, konnte beide Male ausgleichen. Auch das dritte Spiel dieser Vorrunde endete mit einem Remis. Nachdem die Wackeraner schnell mit 2:0 führten gaben diese in der Schlussphase das Heft aus der Hand und verspielten drei sichere Punkte. Im nächsten Spiel zwischen Wernitzgrün und Syrau wurde es erstmals richtig hektisch. Schiedsrichter Langner wurde von einem Gegenstand aus dem Syrauer Fanblock getroffen und das Spiel musste kurzfristig unterbrochen werden. Am Ende gewannen die Oberländer auch nicht unverdient mit 3:1. Die Wackeraner machten im dritten Spiel den Halbfinaleinzug perfekt. Gegen den SC Syrau gewann man am Ende verdient mit 6:2. Bär und Herrmann brachten die Ostvorstädter früh mit 2:0 in Führung. Ronny Nestripke konnte gegen seinen Kumpel Markus Löffler auf 2:1 verkürzen, doch Schaller und Schiller sorgten mit dem ihren Trefferen für die Entscheidung. Im letzten Aufeinandertreffen dieser Staffel machten die Wernitzgrüner den Gruppensieg mit einem Erfolg gegen den ESV Lok Plauen perfekt. (AS)

 

1. Halbfinale

VFC Plauen - 1.FC Wacker Plauen 5:2

Beide Mannschaften gingen mit viel Respekt in dieses Halbfinale. Der VFC Plauen ging als klarer Favorit ins Spiel und die Wackeraner machten der Regionalligareserve mit ihrer besten Turnierleistung das Leben schwer. Nach früher Führung durch Riedel, konnte Wackers spielender Schlussmann das 1:1 nach einer Ecke erzielen. Nun neutralisierten sich beide Mannschaften bis etwa fünf Minuten vor Schluss. Herrmanns Ballverlust nutzte Matthes zur Führung für den VFC. Nur Sekunden später sorgte Wild für die scheinbare Entscheidung, doch wiederum Schaller sorgte mit seinem Anschlusstreffer für erneute Spannung. Gütter und wiederum Wild sorgten in einem langezeit spannenden Halbfinale für die Entscheidung. In den Schlusssekunden fing sich Schaller wegen Foulsspiels noch eine Zeitstrafe ein. Der VFC zog am Ende verdientermaßen ins Finale ein. Die Ostvorstädter verlangtem dem haushohen Favoriten allerdings alles ab. (AS)

2. Halbfinale

FC Fortuna Plauen - Wernitzgrün 5:4

Dieses Halbfinale entwickelte sich in der Schlussphase zu einem turbulenten Krimi. Nachdem Beck (4.) Fortuna in Führung geschossen hatte, traf Stowasser (7.) zwar zum 1:1-Ausgleich. Doch die Obervogtländer trafen anschließend nur Querlatte (Weller) und Pfosten (Renz), Fortuna hingegen machte es besser: Ziegenhorn (8.) und Richter (10.) schossen den FC 3:1 nach vorne. Der frech wirkende Weller (11.) verkürzte für Wernitzgrün, doch zwei Minuten vor dem Ende traf Kind (14.) für die Plauener zur vermeintlichen 4:2-Entscheidung. Wie schon in der Vorrunde wirkte Fortuna jetzt unkonzentriert. Polster (15.) traf 43 Sekunden vor Schluss zum 4:3 und Weller (15.) schoss nach einer ganz tollen Einzelleistung 29 Sekunden vor Ultimo den 4:4-Ausgleich. Als die Uhr nur noch sechs Sekunden anzeigte, bugsierte Berndt (15.) eine Freistoßablage zum 5:4-Endstand in die Maschen. (kare)

Platzierungsspiele

Neunmeterschießen um Platz 7

Bobenneurkirchen - SC Syrau 3:4

Neunmeterschießen um Platz 5

ESV Lok Plauen - SG Unterlosa 4:1

Spiel um Platz 3

1. FC Wacker Plauen - Spvgg Wernitzgrün 4:1

In diesem Spiel behielt der Bezirksligist die Oberhand. Die Wernitzgrüner waren nach dem Knockout in der letzten Sekunde gegen Fortuna Plauen und der sehr kurzen Pause nicht in der Lage nochmals Gas zu geben. Wacker gewann am Ende sicher mit 4:1. Nach 2:0 Führung durch Bär und Schiller, konnte Stowasser zwar nochmals verkürzen, doch am Ende fehlten den Grün-Weißen die Kräfte um den dritten Platz zu erobern. (AS)

Finale

VFC Plauen - Fortuna Plauen 4:1

Auch im Finale gegen die starken Fortunen ließ der VFC nichts anbrennen. Während den Fortunen es im Vorrundenspiel noch gelang das Spiel offen zu halten, fehlten den Chrieschwitzern nach diesem langen Turnier einfach die Kräfte, um den spielerisch starken Bezirksligakickern Paroli bieten zu können. Selbst in Unterzahl kam die Regionalligareserve nicht in Bedrängnis und sorgte mit einer 3:0 Führung für klare Fronten. Würfel und zweimal Bley schossen den beruhigenden Vorsprung heraus. Danach musste das Finale unterbrochen werden. Nach einem Bierbecherwurf glich das Parkett einer Eisbahn und die Spieler konnten sich an dieser Stelle nicht mehr auf den Beinen halten. Für viele mag dies lustig ausgesehen haben - die Verletzungsgefahr war an dieser Stelle allerdings enorm. Nach der Unterbrechung konnte Fortune Wolf mit seinem Hammer zum 1:3 verkürzen. Richtig spannend hätte es nochmals werden können, wenn der tolle Angriff der Fortunen vier Minuten vor Schluss seinen Weg ins Netz gefunden hätte. Wild sorgte dann auf Seiten des VFC Plauen für die Entscheidung. Der VFC Plauen gewann dieses Turnier am Ende hochverdient und immer überlegen. Zusammen mit den lautstarken Fans feierte die Mannschaft ihren Erfolg. (AS)

Zuschauer: 850

Schiedsrichter: Peter Zimmermann, Jörg Langner, Lutz Rosenkranz

Endstand

1. VFC Plauen

2. FC Fortuna Plauen

3. 1. FC Wacker Plauen

4. Spvgg Wernitzgrün

5. ESV Lok Plauen

6. SG Unterlosa

7. SC Syrau

8. SV Bobenneukirchen

Torschützenkönig: Andy Rödel (SV Bobenneukirchen) - 20 Treffer

Bester Torwart: Patrick Schüler (VFC Plauen)

Beste Spieler:

Tobias Polster (Wernitzgrün)

Danny Wild (VFC Plauen)

Thomas Berndt (Fortuna Plauen)

Torschützenliste

1. Andy Rödel 20

2. Carlos Grimm 17

3. Danny Wild 17

Wacker-online bedankt sich bei den zahlreichen Lesern und freut sich auf ein "Wiederlesen" zur nächsten Kreismeisterschaft. (AS)

Zwischenrunden

Gruppe A

Ergebnisse:

VfB Großfriesen

0-1

Elsterberger BC

Wacker Plauen

3-4

SV Bobenneukirchen

Elsterberger BC

2-2

SV Bobenneukirchen

VfB Großfriesen

2-2

Wacker Plauen

SV Bobenneukirchen

3-3

VfB Großfriesen

Elsterberger BC

1-4

Wacker Plauen

Tabelle:

Pl.

Verein

Sp

g

u

v

T

 

T

Pkt.

1.

SV Bobenneukirchen

3

1

2

0

9

:

8

5

2.

1. FC Wacker Plauen

3

1

1

1

9

:

7

4

3.

Elsterberger BC

3

1

1

1

4

:

6

4

4.

VfB Großfriesen

3

0

2

1

5

:

6

2

Bericht

Der dezimierte Bezirksligakader hat mit Ach und Krach die Zwischenrunde überstanden. In der Staffel mit Großfriesen (Kreisliga), Bobenneukirchen (1. Kreisklasse), Elsterberg (2. Kreisklasse) setzte man sich nur aufgrund des besseren Torverhältnisses gegen den Elsterberger BC durch. Die Staffel A begann gleich mit einer Überraschung im Spiel Großfriesen gegen den EBC. Der Underdog gewann gegen den VfB mit 1:0. Die Männer vom EBC überzeugten durch taktisch sehr klugen Hallenfußball. Die nächste Überraschung in dieser Staffel sollte folgen. Der SV Bobenneukirchen schlug die Wackeraner mit 4:3. Nachdem Müller bei seinem ersten Auftritt in der Halle innerhalb von 30 Sekunden seine Wackeraner mit 2:0 in Führung schoss, kehrte bei den Ostvorstädtern der Schlendrian ein. Zwei individuelle Fehler von Schiller im Spielaufbau bestrafte der SVB umgehend. Andy Rödel und sein kongenialer Sturmpartner Carlos Grimm drehten das Spiel und brachten ihr Team mit 4:2 in Front. Alexander Grötzsch, der sich eigentlich zwischen den Pfosten am wohlsten fühlt, konnte kurz vor der Schlusssirene noch den Anschlusstreffer markieren. Damit standen die Wackeraner im nächsten Spiel schon gehörig unter Druck. Das Spiel zwischen Elsterberg und Bobenneukirchen endete 2:2. Andy Rödel erzielte in dieser Partie beide Treffer für seinen SVB und steht damit nach der Zwischenrunde mit 18 Treffern bisher unangefochten auf Platz 1 der Torschützenliste. Im Spiel des 1.FC Wacker Plauen gegen den VfB Großfriesen kam erstmals Hektik auf. Großen Anteil daran hatte auch Schiedsrichter Uwe Petri, dem es wohl zu ruhig ablief. Während seine beiden Schiedsrichterkollegen Vogt und Stefan, mit der dezenten Zeitstrafenvergabe erneut gut auskamen, versuchte sich Petri, man muss es so deutlich sagen, mit seinen Pfiffen in den Mittelpunkt zu rücken. Zunächst schickte er Wacker-Kapitän Schaller wegen angeblicher Meckerei vom Parkett. Ihm folgte wenig später Faßmann aufgrund eines harmlosen Foulspiels an der Mittellinie. Die Großfriesener Zeitstrafe für Schneider nach ebenfalls harmlosen Vergehens war dann eine Konzessionsentscheidung. Die provokante Art und Weise dieses Schiedsrichters bringt nicht nur Spieler, sondern auch die zahlreichen Zuschauer auf die Palme und sorgt somit für viel Hektik in den Spielen. Doch zurück zum Fußball - Strobel brachte die Wackeraner mit 1:0 Führung - in Überzahl konnte Maik Rödel für den VFB ausgleichen. Nach erneuter Führung durch Herrmann konnte Schneider den 2:2 Schlusstreffer zwei Minuten vor Schluss erzielen. Auch in diesem Spiel konnten die Wackeraner spielerisch nur selten überzeugen.

Dennoch hatten die Wackeraner das Glück auf ihrer Seite, denn nach dem 3:3 zwischen Bobenneukirchen und Großfriesen reichte dem Bezirksligisten ein Sieg gegen den Elsterberger BC. Die Elsterberger konnte 8 Minuten lang das 0:0 halten, doch dann konnte Schaller seine Mannen in Führung bringen. Nur wenige Sekunden später glich der David gegen Goliath wieder aus. Die Wackeraner gerieten mit zunehmender Spielzeit zunehmend unter Druck und verkrampften. Bärs Einzelaktion brachte seine Mannschaft vier Minuten vor Schluss wieder in Front. Nach einer Notbremse an Grötzsch, sah sein Gegenspieler den Roten Karton und Herrmann verwandelte den fälligen Neunmeter. Damit war dieses Spiel entschieden und Wacker zieht neben Bobenneukirchen in die Endrunde ein. Fußballerisch gibt es auf Seiten der Ostvorstädter noch viel Nachholbedarf für die Endrunde, doch schlussendlich hat man, wenn auch glücklich, die gestecketen Ziele erreicht. (AS)

Gruppe B

Ergebnisse:

G/W Wernitzgrün

3-1

VfB Schöneck

Merkur Oelsnitz

2-2

SG Unterlosa

VfB Schöneck

2-4

SG Unterlosa

G/W Wernitzgrün

5-1

Merkur Oelsnitz

SG Unterlosa

1-3

G/W Wernitzgrün

VfB Schöneck

2-2

Merkur Oelsnitz

Tabelle:

Pl.

Verein

Sp

g

u

v

T

 

T

Pkt.

1.

SpVgg Wernitzgrün

3

3

0

0

11

:

3

9

2.

SG Unterlosa

3

1

1

1

7

:

7

4

3.

SV Merkur Oelsnitz

3

0

2

1

5

:

9

2

4.

VfB Schöneck

3

0

1

2

5

:

9

1

Bericht

In der Staffel B ging es für Zwischenrundeverhältnisse sehr ruhig zu. Während die Spielvereinigung Wernitzgrün an der Spitze einsam ihre Kreise zog, ging es für die anderen Teams nur noch um Platz 2. Die Grün-Weißen überzeugten durch taktisch klugen Fußball und spielten ihre Schnelligskeitsvorteile im Angriff immer wieder aus. Aber vor allem die Defensive der Spielvereinigung funktioniert einwandfrei. Nur acht Gegentreffer in sieben Spielen sind der Beweiß für die Stärke der Oberländer. Mit ähnlichen Leistungen dürften die Wernitzgrüner auch in der Endrunde eine gute Rolle spielen. Als zweite Mannschaft konnte sich die SG Unterlosa für die Zwischenrunde qualifizieren. Nach dem Unentschieden gegen Oelsnitz reichte den Randplauener ein 4:2 Sieg gegen die enttäuschenden Schönecker. Vor allem Hampel auf Seiten der SGU konnte mit seinen Schüssen aus der Drehung für viel Gefahr sorgen und netzte auch desöfteren ein. Der hochgehandelte VFB Schöneck scheint der Hallenkreismeisterschaft ebenso wie Merkur Oelsnitz keinen hohen Stellenwert beizumessen. Während bei den Sperken, aufgrund des zeitgleich stattfindenden Bad-Brambacher-Cups erneut nur die zweite Mannschaft an den Start ging, unterstellten die Zuschauer dem VfB Schöneck eine gewisse Lustlosigkeit. So bekamen die 590 Zuschauer im gesamten Verlauf dieser Staffel kaum spannenden und hochklassige Spiele zu sehen. Am Ende haben sich die beiden spielstärksten Mannschaften um Wernitzgrün und Unterlosa auch durchsetzen können. Im letzten Spiel hätte Oelsnitz mit einem hohen Sieg gegen Schöneck noch auf den Endrundenzug aufspringen können, doch auch die Sperken ließen den Willen auf diesen Sieg vermissen. Am Ende trennten sich beide Mannschaften in einem trostlosen Spiel mit 2:2 Unentschieden. (AS)

 

Gruppe C

Ergebnisse:

VFC Plauen

9-1

Bad Elster

Lok Plauen

2-0

Triebel

Bad Elster

4-2

Triebel

VFC Plauen

4-2

Lok Plauen

Triebel

1-9

VFC Plauen

Bad Elster

2-4

Lok Plauen

Tabelle:

Pl.

Verein

Sp

g

u

v

T

 

T

Pkt.

1.

VFC Plauen

3

3

0

0

22

:

4

9

2.

Lok Plauen

3

2

0

1

8

:

6

6

3.

Bad Elster

3

1

0

2

7

:

15

3

4.

Triebel

3

0

0

3

3

:

15

0

Bericht

Der VFC Plauen und Vorjahressieger ESV Lok Plauen sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben sich für die Endrunde qualifiziert. Der VFC Plauen zieht weiterhin an der Spitze einsam seine Kreise. Bisher konnte kein Team der Regionalligareserve Paroli bieten. Mit jeweils 9:1 schickte man die chancenlosen Bad Elsteraner und den SV Triebel nach Hause. Beide Mannschaften konnten kurioserweise in Führung gehen. Das beste Spiel dieser Staffel war das Spiel des VFC Plauen gegen die Hallenfüchse vom ESV Lok Plauen. Beide Mannschaften boten den 770 (!) Zuschauern ein hochklassiges Hallenduell. Zunächst ging der VFC in Führung - nach einer 2-Minutenstrafe für Bley drehten die Eisenbahner dieses Spiel im Stile einer Spitzenmannschaft. Ruhig lief der Ball durch die Reihen des ESV bis ein Spieler frei gespielt wurde. Bei gleicher Spieleranzahl konnte der VFC dieses Spitzenspiel für sich entscheiden. Spannend blieb es dennoch bis zum Schluss. Der VFC ist wohl damit Favorit Nummer eins auf den Kreismeistertitel. Die Wolfrum-Elf bereitete den Fußballgenießern viel Freude. Titelverteidiger Lok Plauen gewann seine weiteren Spiele zwar nicht in dieser Höhe, jedoch stets sicher und abgeklärt. Man hatte nicht das Gefühl, dass die Mannschaft um Publikumsliebling Jan Pacholski, Punkte lassen konnte. Der SV Triebel und Bad Elster konnten nicht mithalten, präsentierten sich beide jedoch recht ordentlich. Im direkten Duell konnten die Elsteraner den SVT mit 4:2 besiegen und landeten damit auf dem 3.Rang. Das Schiedsrichtertrio Spranger/Langner/Zimmermann hatte in dieser sehr fairen Staffel keine Probleme. Vor allem der noch sehr junge Referee Jan Spranger verdiente sich Bestnoten. (AS)

Gruppe D

Ergebnisse:

Jößnitz

2-3

FC Fortuna

SC Syrau

4-1

VFC Adorf

FC Fortuna

2-1

VFC Adorf

Jößnitz

3-4

SC Syrau

VFC Adorf

0-4

Jößnitz

FC Fortuna

3-3

SC Syrau

Tabelle:

Pl.

Verein

Sp

g

u

v

T

 

T

Pkt.

1.

SC Syrau

3

3

1

0

11

:

7

7

2.

Fortuna Plauen

3

2

0

1

8

:

6

7

3.

SG Jößnitz

3

1

0

2

9

:

7

3

4.

VFC Adorf

3

0

0

3

2

:

10

0

Bericht

Die Zwischenrunde Gruppe D war geprägt von spannenden Spielen und durchaus gutem Hallenfußball. Auch die Fans vom SC Syrau und der SG Jößnitz sorgten für hervorragende Stimmung in der sehr gut besuchten Einheitarena. Bereits das erste Spiel hatte es so richtig in sich. Die Fortunen, welche heute zwar weniger dominant, dafür jedoch viel effektiver zu Werke gingen, gingen schnell in Führung. Die Jößnitzer konnten das Spiel allerdings binnen kürzester Zeit drehen. Die Fortunen schlugen jedoch zurück, auch weil die Jößnitzer beste Chancen nicht für sich verwerten konnten. Vorallem der spielende Schlussmann Beck, Bernd und Richter gaben den Fortunen viel Stabilität. Die Syrauer Drachen taten sich gegen keineswegs chancenlose Adorfer sehr schwer. Der SC ging nach nicht einmal einer Minute in Führung. In der Folgezeit verpasste der VFC die besten Chancen für sich zu entscheiden. Syrau machte es besser und schlug die Adorfer am Ende mit 4:1. Nach dem zweiten Spiel war für die Oberländer die Kreismeisterschaft beendet. Aufgrund einer knappen 1:2 Niederlage gegen die Fortunen musste die Adorfer die Segel streichen. Auch im zweiten Spiel gegen den SC Syrau mussten die Jößnitzer eine knappe 3:4 Niederlage hinnehmen. In einer spanneden Partie, verpassten es die Jößnitzer erneut ihre hervorragenden Chancen zu nutzen. Die Syrauer bestraften dies eiskalt. Damit war der Endrundenzug für die Jößnitzer abgefahren. Schade, denn die Randplauener haben einen sehr gepflegten Ball gespielt. Das letzte unbedeutende Spiel gegen die Adorfer konnten die Blau-Weißen mit 4:0 klar für sich entscheiden. Im letzten Spiel zwischen Fortuna Plauen und dem SC Syrau ging es noch um den ersten Platz. Die Fortunen fühlten sich in dieser Partie bereits als sicherer Sieger. Nach einer 3:1 Führung gelang den Drachen noch der Anschlusstreffer und mit der Schlusssirene glückte den Syrauern gar noch der Ausgleichstreffer der ihnen den Sprung auf Platz 1 einbrachte. Eine sehr interessante Staffel unter der Leitung von meist sehr souveränen Schiedsrichtern und stimmgewaltigen Anhängern war somit der grönende Abschluss dieser Zwischenrunden. Auf die Endrunde kann man sehr gespannt sein. (AS)

 

Vorrunden

Gruppe A:

Ergebnisse:

VfB Pausa

1-3

SG Unterlosa

 

VSV Plauen

0-5

VfB Großfriesen

 

SSV Tirpersdorf

2-2

VfB Pausa

 

SG Unterlosa

6-0

VSV Plauen

 

VfB Großfriesen

3-1

SSV Tirpersdorf

 

VSV Plauen

0-0

VfB Pausa

 

SG Unterlosa

4-2

SSV Tirpersdorf

 

VfB Pausa

0-4

VfB Großfriesen

 

SSV Tirpersdorf

2-1

VSV Plauen

 

VfB Großfriesen

2-2

SG Unterlosa

Tabelle:

1.

VfB Großfriesen

4

3

1

0

14

:

3

10

2.

SG Unterlosa

4

3

1

0

15

:

5

10

3.

SSV Tirpersdorf

4

1

1

2

7

:

10

4

4.

VfB Pausa

4

0

2

2

3

:

9

2

5.

VSV Plauen

4

0

1

3

1

:

13

1

Bericht:

In der ersten Vorrundenstaffel der HKM haben sich erwartungsgemäß die beiden Kreisligisten VfB Großfriesen und Unterlosa durchgesetzt. Das erste Tor der diesjährigen Meisterschaft erzielte der Unterlosaer Andreas Oertel. Die beiden Kreisligisten hatten zum Auftakt keine Probleme. Da sich die Verfolger Pause und Tirpersdorf im direkten Duell auch noch gegenseitig die Punkte nahmen, zeichnete sich bereits früh ab, wer auf den Zwischenrundenzug aufspringen sollte. Die Staffel A war geprägt von Hektik und vielen Diskussionen um die Unparteiischen. Frank Oefler und Torsten Künzel mussten insgesamt zu elf 2-Minuten-Strafen und sage und schreibe fünf Roten Karten greifen. Einige Spieler hatten sich einfach nicht mehr im Griff. Besonders die Art und Weise der Rote Karten sollte einige Spieler ins Grübeln bringen, denn Schiedsrichterbeleidigungen oder gar das tätliche attackieren des Referees werfen einen dunklen Schatten auf die erste Staffel. Die Schiedsrichter lagen dabei bei den meisten Entscheidungen richtig. Nur die gelben Karten saßen ab und an zu locker, sodass die Emotionen schnell hochkochten. Die einzige Überraschung lag bei der Partie Tirpersdorf gegen Unterlosa in der Luft. Angetrieben von ihren Fans lagen die Tirpersdorfer bis zur 9. Minute mit 2:0 in Front. Eine dumme 2-Minutenstrafe brachte den Außenseiter in den Schlussminuten allerdings wieder auf die Verliererstraße. Im letzten Spiel ging es nochmals richtig heiß er - und das obwohl Unterlosa und Großfriesen bereits für die nächste Runde qualifiziert waren. Hartung (VfB - Schiedsrichterbeleidigung) und Glanc (SGU - Handspiel) sahen jeweils den Roten Karton und werden ihren Mannschaften in der Zwischenrunde sicherlich fehlen. Zudem gab es drei weitere Zeitstrafen. Unterlosas Matthias Hampel erntete für seinen Appell an Schiedsrichter Küntzel den gelben Karton für seinen Gegenspieler stecken zu lassen viel Applaus von den rund 200 Zuschauer. Diese bekamen zwar wenig Fußball geboten - Diskussionsstoff dafür gab es jedoch genug. (AS)

Gruppe B

Ergebnisse:

TSV Taltitz

3-3

SV Merkur Oelsnitz

TSG Ruppertsgrün

3-2

Elsterberger BC

SG Stahlbau Plauen

3-3

TSV Taltitz

SV Merkur Oelsnitz

2-0

TSG Ruppertsgrün

Elsterberger BC

2-1

SG Stahlbau Plauen

TSG Ruppertsgrün

1-1

TSV Taltitz

SV Merkur Oelsnitz

3-1

SG Stahlbau Plauen

TSV Taltitz

3-4

Elsterberger BC

SG Stahlbau Plauen

6-1

TSG Ruppertsgrün

Elsterberger BC

0-2

SV Merkur Oelsnitz


Tabelle:

1.

Merkur Oelsnitz

4

3

1

0

10

:

4

10

2.

Elsterberger BC

4

2

0

2

8

:

9

6

3.

Stahlbau Plauen

4

1

1

2

11

:

9

4

4.

TSG Ruppertsgrün

4

1

1

2

5

:

11

4

5.

TSV Taltitz

4

0

3

1

10

:

11

3

Bericht:

Spannend war es zu jedem Zeitpunkt in der Staffel B. Spielerisch war aber nicht viel los. Vor allem die hochgehandelten Stahlbau präsentierten sich enttäuschend und schieden wie schon im Vorjahr vorzeitig aus. Die Publikumslieblinge aus Ruppertsgrün dagegen machten die Gruppe richtig spannend. Alle Mannschafte hatten lange Zeit realistische Chance auf das Weiterkommen. Am Ende gelang das den Sperken aus Oelsnitz, die das Turnier mit der 2. Mannschaft bestritten, da deren "Erste" zeitglichen gegen Reinsdorf spielen sollte. Doch auch die Reserve zeigte sich überlegen und sicherte sich verdient den Tagessieg. Nach einem Remis zum Auftakt kamen die Oelsnitzer gut ins Turnier und hatten keine großen Probleme. Überraschend auf Platz 2 kam der Elsterberger BC, die wohl nach der Auftaktniederlage keiner mehr so richtig auf der Rechnung hatte. Dem EBC reichten zwei Siege für die Zwischenrunde. Taltiz hatte nach den zwei guten Ergebnissen zum Auftakt die Chance auf den zweiten Platz, verspielte aber die 3:1 Führung gegen Elsterberg und somit auch die nächste Runde. Die SG Stahlbau kam zu keiner Zeit in das Turnier. Erst im letzten, unwichtigen Spiel gegen Rupperstgrün spielten die Kicker vom Lindentempel einen gepflegten Ball. Und Rupperstgrün – die spielten frei und munter auf und machten dem Publikum Freude. Schiedsrichter Rosenkranz und Zeitz zeigten gute Leistungen und hatte alle Spiele fest im Griff. 238 Zuschauer beobachteten das Gesehen. (mlöf)

 

 

Gruppe C

Ergebnisse:

Post SV Plauen

1-3

FSV Bau Weischlitz

VfB Schöneck

3-1

VfB Mühltroff

1. FC Wacker Plauen

6-2

Post SV Plauen

FSV Bau Weischlitz

1-2

VfB Schöneck

VfB Mühltroff

1-4

1. FC Wacker Plauen

VfB Schöneck

1-2

Post SV Plauen

FSV Bau Weischlitz

1-3

1. FC Wacker Plauen

Post SV Plauen

4-2

VfB Mühltroff

1. FC Wacker Plauen

3-3

VfB Schöneck

VfB Mühltroff

2-6

FSV Bau Weischlitz

Tabelle:

1.

1. FC Wacker Plauen

4

3

1

0

16

:

7

10

2.

VfB Schöneck

4

2

1

1

10

:

8

7

3.

FSV Bau Weischlitz

4

2

0

2

11

:

8

6

4.

Post SV Plauen

4

2

0

2

10

:

13

6

5.

VfB Mühltroff

4

0

0

4

6

:

17

0

Bericht:

Der Bezirksligist 1. FC Wacker Plauen hat erwartungsgemäß als Tabellenerster die Zwischenrunde erreicht. In allen vier Begegnungen bestimmten die Ostvorstädter klar das Geschehen und wirkten meist souverän. Einzig im letzten Gruppenspiel gegen den VfB Schöneck stockte das Kombinationsspiel der Wackeraner. In den ersten drei Spielen war es jeweils eine eindeutige Sache. Mit gefühlten 90% Ballbesitz beherrschte man den Post SV (6:2), den VfB Mühltroff (4:1), als auch den FSV Weischlitz ( 3:1). Gegen die letztgenannten musste man aufgrund von zwei Zeitstrafen gar in doppelter Unterzahl agieren. Gefährlich wurde es trotzdem nicht. Wenn man eins den Ostvorstädtern vorwerfen kann, so war es die Inkonsequenz im Abschluss. Die ersten drei Begegnungen hätten wesentlich höher ausfallen müssen. Doch phasenweise sah es schon nach gutem Hallenfußball aus. Im letzten Spiel gegen den VFB Schöneck gelang den Oberländern alles. Torhüter Brieger, der in den vorangegangenen Partien den Putz von der Wand schoss, traf nun gleich zweifach mit perfekten Distanzschüssen. Die Wackeraner konnten erst eine Minute vor Schluss durch den sehr offensiv agierenden Wacker-Torwart Schaller ausgleichen. Insgesamt haben sich die Ostvorstädter als einer der Favoriten auf den Kreismeister in Position gespielt, auch wenn es noch Steigerungspotential gibt.

Als Tabellenzweiter qualifizierte sich der VfB Schöneck für die Zwischenrunde. Die hochgehandelten Oberländer waren jedoch keineswegs souverän. Nach mühevollen Siegen gegen Mühltroff und Weischlitz, unterlag man dem Post SV gar mit 1:2. Durch das 3:3 Unentschieden qualifizierte man sich dennoch für Platz 2. Auf den weiteren Rängen folgten der FSV Weischlitz und der Post SV mit jeweils sechs Punkten. Vor allem der Kreisklassist konnte mit seiner Rumpfelf durchaus überzeugen. Angetrieben von den lautstarken, jedoch nicht immer fairen Anhängern, verpasste man die faustdicke Überraschung nur knapp. Auch Weischlitz und Mühltroff konnten im Turnierverlauf durchaus überzeugen und ergaben sich selten ihrem Schicksal. Die Schiedsrichterleistungen passten sich dem durchaus gutem Niveau dieser Vorrunde nahtlos an. (AS)

Gruppe D

Ergebnisse:

SV Bobenneukirchen

9-2

SG Straßberg

FSV Klingenthal

2-2

SG Großzöbern

SpVgg Wernitzgrün

5-2

SV Bobenneukirchen

SG Straßberg

1-1

FSV Klingenthal

SG Großzöbern

0-3

SpVgg Wernitzgrün

FSV Klingenthal

2-11

SV Bobenneukirchen

SG Straßberg

1-4

SpVgg Wernitzgrün

SV Bobenneukirchen

9-1

SG Großzöbern

SpVgg Wernitzgrün

4-2

FSV Klingenthal

SG Großzöbern

0-3

SG Straßberg

Tabelle:

1.

G/W Wernitzgrün

4

4

0

0

16

:

5

12

2.

SV Bobenneukrichen

4

3

0

1

31

:

10

9

3.

SG Straßberg

4

1

1

2

6

:

14

4

4.

FSV Klingenthal

4

2

2

2

7

:

18

2

5.

SG Großzöbern

4

0

1

3

3

:

16

1

Bericht:

Schon vor dem Turnier freuten sich die Fußballfreunde um Michal Ott, Marcel Singer und Stefan Fritzlar auf die Spiele in der altehrwürdigen Kurt-Helbig-Sporthalle.
Auf dem Parkett boten aber nur Wenritzgrün und Bobenneukirchen etwas fürs Auge. Straßberg, Klingenthal und auch Großzöbern spielten keine entscheidende Rolle. Den Staffelsieg sicherten sich die Grün-Weißen aus dem Oberland. In keinem Spiel schien die SpVgg in irgendeiner Art und Weise in Gefahr zu kommen. Angetrieben von ihrem Torhüter Team Renz/Renz agierten sie aus einer sicheren Defensive und schossen die Tore zum richtigen Zeitpunkt. Damit ist Wernitzgrün die erste Mannschaft die alle Spiele gewinnen konnte. Auf Platz zwei folgten die Kicker aus Boben. Vor allem das Sturmduo um den ex Wackeraner Andy Rödel und Carlos Grimm schoss den SVB fast in Alleingang in die Zwischenrunde. Zusammen erzielten sie über 20 Tore. Auch das Torverhältnis von 31:10 in vier Spielen ist Höchstewert bisher. Leider bot die Gruppe  D kaum Spannung. Klingenthal – die dem Turnier wohl keinen hohen Stellenwert einräumen – konnte kein Spiel gewinnen und kam auf Platz vier der Vorrunde. Auch Straßberg schockte die 9:2 Auftaktniederlage gegen Boben so sehr, dass sie das ganze Turnier keinen Rhythmus fanden. Im letzen und bedeutungslosen Spiel zwischen Straßberg und Großzöbern zeigten sich dann beide Mannschaften von einer unrühmlichen Seite und beschäftigten sich mehr mit den Schiedsrichtern als mit dem Spiel. Die Schiedsrichter Zimmermann und Heinz waren im Übrigen hervorragende Leiter der Spiele und taten sehr gut daran nicht jedes Foul mit gelb zu bestrafen.
Somit ist auch die Zwischenrunden Staffel vom 1. FC Wacker komplett. Die Ostvorstädter treffen auf Großfriesen, Elsterberg und Bobenneukirchen. Keine einfache Aufgabe, aber die Endrunde sollte machbar sein.

Frohes  Fest wünscht wacker-online! (mlöf)

 

 

Gruppe E

Sonntag, 27.12.2009, 14:00 - 17:00 Uhr in
Plauen, Kurt-Helbig-Sporthalle

Ergebnisse:

VFC Adorf

3-0

SV Eintracht Eichigt

VFC Plauen

5-0

BC Erlbach

SG Kürbitz

0-4

VFC Adorf

SV Eintracht Eichigt

1-7

VFC Plauen

BC Erlbach

0-2

SG Kürbitz

VFC Plauen

6-2

VFC Adorf

SV Eintracht Eichigt

2-2

SG Kürbitz

VFC Adorf

3-0

BC Erlbach

SG Kürbitz

1-11

VFC Plauen

BC Erlbach

3-3

SV Eintracht Eichigt

Tabelle:

1.

VFC Plauen

4

4

0

0

29

:

4

12

2.

VFC Adorf

4

3

0

1

12

:

6

9

3.

SG Kürbitz

4

1

1

2

5

:

17

4

4.

Eintracht Eichigt

4

2

2

2

5

:

12

2

5.

BC Erlbach

4

0

1

3

3

:

13

1

Bericht:

Nach der Fußballfreien Zeit über die Weihnachtsfeiertage lechzten die Freunde des Budenzaubers der Vorrundenstaffel E entgegen. Mit 555 Zuschauern war die Helbig-Halle picke-packe-voll. Spannung bekamen diese allerdings nur selten geboten, denn die beiden vogtländischen Fußballclubs aus Plauen und Adorf ließen nichts anbrennen. Vor allem die Regionalligareserve mit Ersatztrainer Ron Orlamünder konnte mit technisch hochwertigen Hallenfußball überzeugen. Ein Torverhältnis von 29:4 spricht hier eine deutliche Sprache. Alle Spiele konnten die Bezirksligafußballer deutlich gewinnen. Dies war der bisher überzeugendste Auftritt aller teilnehmenden Mannschaften. Auf Rang zwei folgten die Adorfer. Der Tabellenführer der Kreisliga gewann seine drei restlichen Spiele allesamt sicher und das auch noch ohne Gegentor. Auf dem dritten Rang landete der große Außenseiter dieser Staffel. Die Kürbitzer konnten durchaus überzeugen und spielten sich während des Turniers zum Publikumsliebling. Joseph Martin erzielte mit seinem Hackentor gegen Eichigt aus spitzem Winkel wohl das Tor des Tages. Gegen den VFC Plauen verlor man allerdings zweistellig und trotz dieses eindeutigen Spielstandes ging es phasenweise heiß er. Benjamin Matthes (VFC Plauen) und sein Gegenspieler konnten gar nicht so recht miteinander. Nach groben Foulspiel von Matthes, rächte sich sein Widersacher und beide konnten über den gelben Karton noch glücklich sein. Eichigt und Erlbach spielten im Verlauf des Turniers keine große Rolle. Der BCE enttäuschte als Spitzenmannschaft der Kreisklasse gänzlich. In den ersten drei Partien gelang den Oberländern kein Treffer. Im letzten Spiel verspielte man sogar einen 3:0 Vorsprung gegen die Eintracht aus Eichigt. Die Schiedsrichter Vladimir Stefan und Christian Pestel hatten des Geschehen auf dem Parkett immer im Griff und konnten somit an die guten Leistungen ihrer Vorgänger nahtlos anknüpfen. (AS)

Gruppe F

Montag, 28.12.2009, 16:00 - 19:00 Uhr in
Plauen, Kurt-Helbig-Sporthalle

Ergebnisse:

SC Markneukirchen

0-1

SG Traktor Lauterbach

FSV Medizin Bad Elster

1-2

SC Syrau

1. FC Ranch Plauen

6-1

SC Markneukirchen

SG Traktor Lauterbach

1-5

FSV Medizin Bad Elster

SC Syrau

4-0

1. FC Ranch Plauen

FSV Medizin Bad Elster

0-0

SC Markneukirchen

SG Traktor Lauterbach

3-3

1. FC Ranch Plauen

SC Markneukirchen

1-5

SC Syrau

1. FC Ranch Plauen

2-2

FSV Medizin Bad Elster

SC Syrau

4-0

SG Traktor Lauterbach

Tabelle:

1.

SC Syrau

4

4

0

0

15

:

2

12

2.

Bad Elster

4

1

2

1

8

:

5

5

3.

Ranch Plauen

4

1

2

1

11

:

10

5

4.

Lauterbach

4

1

1

2

5

:

12

4

5.

Markneukirchen

4

0

1

3

2

:

12

1

Bericht:

Die Vorrundenstaffel F versprach das, was die meisten der 470 Zuschauer in der Helbighalle vorher erwartet haben. Die Syrauer Drachen konnten sich mit vier Siegen souverän für die Zwischenrunde qualifizieren. Im Auftaktspiel gegen Bad Elster hatten die Drachen noch große Probleme und setzten sich am Ende noch glücklich mit 2:1 durch. In den restlichen Spielen ließ der SC nichts mehr anbrennen und knüpfte damit an die gewohnten Leistungen der letzten Jahre an. Überhaupt waren die Syrauer das einzige Team, welches mit einem erkennbaren System zu Werke ging. Die anderen Teams legten ihr Hauptaugenmerk auf viel Lauf- und Einsatzbereitschaft. Fußballerische Leckerbissen waren somit nur selten zu sehen. Im Kampf um den zweiten Zwischenrundenplatz entwickelte sich ein spannender Dreikampf zwischen Lauterbach, Ranch Plauen und dem FSV Bad Elster. Am Ende konnten sich die Elsteraner aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber den Ranchers durchsetzen. Im entscheidenden Spiel beider Kontrahenten ließ die Ranch im Angriff eine Chance nach der anderen aus, um das Spiel zu entscheiden. Somit fing man sich noch den 2:2 Ausgleichstreffer ein, das den Elsteranern zum Weiterkommen reichte. Lauterbach hätte im letzten Spiel gegen Syrau nur ein Sieg gegen den SC Syrau gereicht, um das Zwischenrundenticket noch buchen zu können. Der SC Markneukirchen hatte kein Wörtchen in dieser Staffel mitzureden. Allerdings waren sie im Spiel gegen Bad Elster am zweiten torlosen Spiel dieser Turnierserie beteiligt. Die zahlreichen Zuschauer bekamen für ihr Geld nur wenig Fußball geboten. Die Schiedsrichter Uwe Petri und Heiko Hellinger hätten zwar den ein oder anderen gelben Karton stecken lassen können, die Leistung der Unparteiischen war dennoch besser, als die der meisten Akteure auf dem Parkett. (AS)

Gruppe G

Ergebnisse

SV Theuma

2-1

SpVgg Zobes

ESV Lok Plauen

3-0

VfB Plauen Nord

FC Fortuna Plauen

4-1

SV Theuma

SpVgg Zobes

0-11

ESV Lok Plauen

VfB Plauen Nord

2-7

FC Fortuna Plauen

ESV Lok Plauen

3-2

SV Theuma

SpVgg Zobes

1-10

FC Fortuna Plauen

SV Theuma

4-0

VfB Plauen Nord

FC Fortuna Plauen

2-4

ESV Lok Plauen

VfB Plauen Nord

8-1

SpVgg Zobes

Tabelle:

1.

Lok Plauen

4

4

0

0

21

:

4

12

2.

Fortuna Plauen

4

3

0

1

25

:

8

9

3.

SV Theuma

4

2

0

2

9

:

8

6

4.

Plauen Nord

4

1

0

3

10

:

15

3

5.

SpVgg Zobes

4

0

0

4

3

:

31

0

Bericht

545 Besucher verkündete Hallensprecher Jürgen Heinz - und die sahen guten Fußball vom ESV Lok und Fortuna Plauen. Die Schiedsrichter Martin Hofmann und Marcus Vogt mussten nur zwei Zeitstrafen verhängen und leiteten alle Spiele problemlos. Problemlos war ebenfalls der ESV Lok Plauen. Die Haselbrunner konnten alle vier Spiele ungefährdet gewinnen. Im Spiel im Platz 1 in der Gruppe G bezwangen sie den FC Fortuna mit 4:2 Ein kurioser Treffer von Habeck machte den Weg für den Sieg frei. Dieser konnte einen Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte, der von der Latte zurückprallte, einköpfen. Auf Platz zwei kam der FC Fortuna. Um ihren spielender Torhüter Nico Beck, der wohl den schönsten Treffer des Tages erzielte, aber auch aufreizend lässig agierte, zogen die Fortunen verdient in die Zwischenrunde ein. Daniel Schneider konnte ebenfalls auf sich aufmerksam machen. Er erzielte seinen 75. Treffer in der ewigen Torjäger Tabelle. Dritter wurde der SV Theuma. Mit etwas mehr Cleverness im Abschluss wäre wohl auch für die Theumaer mehr drin gewesen.  Im letzten Spiel zwischen dem VfB Plauen Nord und Zobes sahen die Zuschauer nicht nur aufgrund des Ausfalls des Hallenlichtes keine spielerischen Glanzlichter. Nord enttäuschte auf ganzer Ebene und wurde am nur Vierter in dieser Staffel. Auf den letzten Platz kam Zobes in Ziel. Die Randplauener mussten sich sogar zweimal zweistellig geschlagen geben. (mlöf)

 

Gruppe H

Ergebnisse

SSV Bad Brambach

2-4

Leubnitzer SV

SV Triebel

3-1

SV Concordia Plauen

SG Jößnitz

7-0

SSV Bad Brambach

Leubnitzer SV

3-2

SV Triebel

SV Concordia Plauen

2-5

SG Jößnitz

SV Triebel

4-2

SSV Bad Brambach

Leubnitzer SV

1-3

SG Jößnitz

SSV Bad Brambach

6-5

SV Concordia Plauen

SG Jößnitz

3-1

SV Triebel

SV Concordia Plauen

3-0

Leubnitzer SV

Tabelle:

1.

SG Jößnitz

4

4

0

0

18

:

4

12

2.

SV Triebel

4

2

0

2

8

:

9

6

3.

Leubniter SV

4

2

0

2

8

:

11

6

4.

Concordia Plauen

4

1

0

3

11

:

14

3

5.

Bad Brambach

4

1

0

3

10

:

20

3

 

Bericht

Mit dem letzten Spiel zwischen Concordia und Leubnitz wurde die Vorrunde der Hallenkreismeisterschaft abgeschlossen. Die letzten beiden Mannschaften die sich qualifizieren konnten sind die SG Jößnitz und der SV Triebel. Der SVT lies überraschend die Kreisligisten aus Leubnitz und von Concordia Plauen hinter sich. Nur Bad Brambach war ohne Chance auf das Weiterkommen. Zwar hielten die Oberländer in allen Spielen gut mit und konnten sogar Concordia im torreichsten Spiel der Gruppe mit 6:5 bezwingen, landeten am Ende aber trotzdem nur auf Rang 5. Einen Platz davor kamen die enttäuschenden Südvorstäder ins Ziel. Erst im letzten Spiel errangen sie den ersten Sieg gegen Leubnitz. Für Leubnitz bedeutete dies jedoch das bittere Ausscheiden in der Vorrunde. Nach zwei Siegen in den ersten beiden Spielen schien die Leubnitzer schon eine Runde weiter, wurde am Ende aber nur Dritter. Davon profitierte der SV Triebel. Die Triebler mogelten sich mit sechs Punkten in die Zwischenrunde. Jedoch spielte der SVT unbekümmert auf und kam nicht unverdient weiter. Souverän präsentierte sich die SG Jößnitz. Geschickt nahmen die Jößnitzer das Tempo aus dem Spiel und spielten geduldig bis zur Abschlusschance. Feine Kombinationen wurden von den Zuschauern mit viel Beifall bedacht. Zuschauer waren im Übrigen diesmal 440 in der Helbig-Halle zu Gast. Die Schiedsrichter um Martin Reichhardt und Daniel Rödel hatte zu Anfang etwas Probleme, steigerten sich aber und leiteten am Ende souverän. (mlöf)